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Kurt-Tucholsky-Schule: SPD will Nägel mit Köpfen machen - Antrag: „Schulverband
Veröffentlicht am 16.02.2008, 19:27 Uhr 
Dirk Peddinghaus von der Kreis-SPD. „Die Hängepartie muss endlich beendet werden und darf nicht auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Eltern ausgetragen werden. Das Problem kann und darf nicht ausgesessen werden. Einfach abzuwarten und zu hoffen, dass sich alle Probleme zum Schuljahr 2009/2010 automatisch lösen, ist ein Irrglaube!“ Sollte der Kreis als derzeitiger Träger der KTS sich bis dahin nicht zu einer weiteren Trägerschaft bereit erklären, geht die Schule nach der derzeitigen Gesetzeslage bekanntlich automatisch in die Trägerschaft der Stadt Flensburg über.
Darum wird die SPD für die nächste Kreistagssitzung einen konkreten Antrag einbringen. Der Kreis soll seine Bereitschaft erklären, Mitglied in einem Schulverband Gemeinschaftsschule KTS zu werden. Neben dem Kreis sollen sich die Stadt Flensburg, die Stadt Glücksburg und die umliegenden Gemeinden beteiligen. Immerhin kommen etwa zwei Drittel der Schüler aus dem Kreisgebiet.
„Der Kreis hat als Gründer der Kurt-Tucholsky-Schule eine besondere Verantwortung für die Fortentwicklung der Schule, die sich in Zusammenarbeit mit Dänemark ein neues Profil geben wird“, schreibt der schulpolitische Sprecher der Kreis-SPD, Hans-Werner Johannsen, in der der Begründung des Antrages. Der Kreis sollte diese Entwicklung positiv unterstützen.
Auch die Diskussion um die zukünftige Schulform muss nach Auffassung der SPD jetzt abgeschlossen werden. Klare Worte fand hierbei der schulpolitische Sprecher der SPD Flensburg Friedhard Temme: “Die Weiterentwicklung zu einer Gemeinschaftschule, auf der Basis des Schulischen Leuchtturmprojekts für die deutsch-dänische Bildungskooperation, unter der Trägerschaft eines Schulverbandes, würde für die Kurt-Tucholsky-Schule und für die ganze Region eine große bildungspolitische Bereicherung sein und auch überregional Akzente setzen.“
Laut Aussage des Schulelternbeirates hat die Elternvertretung am 12.12.2007 einstimmig für eine zukünftige Gemeinschaftsschule votiert. Ohnehin gibt es hier einen Automatismus. Sollte bis zum Juni 2010 keine Entscheidung getroffen sein, wird die Schule entsprechend einer Regelung im neuen Schulgesetz Gemeinschaftsschule. „Hier ist der Elternwille zu respektieren und die einzig sinnvolle Lösung schnellstmöglich umzusetzen“, meint die SPD.
Homepage: SPD-Flensburg
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