SPD – ÖPNV und Radverkehr als Alternative stärken

Veröffentlicht am 29.04.2018, 16:49 Uhr     Druckversion

Nicolai Steinhau-Kühl, Fraktionsvorsitzender

Norderstedt wächst weiter und damit auch die Probleme auf unseren Straßen. „Wenn wir nichts unternehmen droht der Verkehrsinfarkt“, sagt Nicolai Steinhau-Kühl, SPD-Fraktionsvorsitzender.

„Die Alternativen zum Auto müssen noch besser werden, um von unseren Bürgerinnen und Bürgern auch öfters genutzt zu werden. Dazu müssen wir die Taktung des ÖPNV verbessern und auch die Wohngebiete anbinden, die bisher zu weit von den Buslinien entfernt waren. Auch das Radwegenetz muss noch deutlich verbessert werden.“

In der aktuellen Diskussion wird immer wieder die Verlängerung der U-Bahn von Norderstedt-Mitte bis zur Quickborner Straße oder bis Ulzburg-Süd genannt. Dazu sagt Nicolai Steinhau-Kühl: „Eine Verlängerung der U-Bahn ist eine schöne Sache, aber aus unserer Sicht nicht durchsetzbar, da weder das Land noch der HVV ein Interesse am Ausbau der U-Bahn haben. Dazu wäre ein solches Projekt extrem teuer und würde mindestens 15 Jahre bis zur Umsetzung brauchen. Wir setzen uns daher für die Elektrifizierung der AKN auf der Strecke zwischen Norderstedt-Mitte und Ulzburg-Süd ein. Hier bietet sich ein Akkubetrieb an. Auch der Einsatz von Triebwagen mit Brennstoffzellen wäre eine sinnvolle Alternative zu den bisherigen sehr lauten Dieselfahrzeugen. Durch die damit verbundene verminderte Geräusch- und Abgasemission würden die Bürger deutlich entlastet werden.“

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