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Gesamte Einladung


Bildungsministerin Britta Ernst bei der AsF Kiel

Britta Ernst (2. v.r.) mit Frauen der AsF KielCa. 20 Frauen zwischen 25 und 75 waren der Einladung der AsF ins Werkstatt-Café gefolgt, um Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst zu treffen. Es sollte, so sagte AsF-Vorsitzende Antje Möller-Neustock in ihrer Begrüßung, ausdrücklich nicht allein um Bildungspolitik gehen. "Wir wollen den Menschen Britta Ernst kennenlernen, und wir wollen dies zum Anlass nehmen, wieder stärker über Politik zu reden. Wir müssen wissen, welche Themen den Frauen wirklich wichtig sind."

Britta berichtete zunächst über ihren Werdegang, der u.a. ein Studium über den 2. Bildungsweg, 4 Jahre als Referentin zweier Hamburger Senator_innen für Stadtentwicklung, 14 Jahre als Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft und drei Jahre als Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin einschließt. Sie bekannte sich zur AsF und ihren Zielen. Schon in den 1980er Jahren hat sie in Hamburg ein Mentoring-Programm für Frauen entwickelt, das mit dem Wilhelm-Dröscher-Preis ausgezeichnet wurde. Ihre Bildungspolitik in Schleswig-Holstein sieht sie auf einem guten Weg.

Lebhafte Diskussion im Werkstatt-CaféEine lebhafte Diskussion schloss sich an. Zwei Themenbereichen galt das größte Interesse:

Das große Thema Flucht und Situation der Geflüchteten hier bei uns bewegte viele Frauen. Sie bejahten die Aufnahme in Deutschland. Sie baten aber, den Einfluss im Blick zu behalten, den der gegenwärtige Zustrom aus Unruhe- und Bürgerkriegsregionen der Welt auf die gesellschaftlichen Strukturen in Deutschland, nicht zuletzt auf die Situation von Frauen, haben kann. Dazu gehört die Frage, wie geflüchteten Kindern in unseren Schulen nicht nur Wissen, sondern auch die Grundwerte unserer demokratischen Ordnung vermittelt werden können, die sie oft aus ihren Herkunftsländern nicht kennen.

Gleichstellungsbeauftragte Helga Rausch (r.) und Mitarbeiterinnen hören Britta Ernst zuEin anderes großes Thema war der relative Mangel an Frauen in der SPD und in politischen Ämtern, seine Ursachen und Wege, ihn zu beheben. Britta regte ein politisches Programm an, das sich an den realen Problemen des täglichen Lebens orientiert, aber nicht zu kleintteilig ist. Aus weiteren Beiträgen wurde auch deutlich, dass es "die" Frau nicht gibt, dass das Frauenbild in unserer modernen Gesellschaft vielfältige Ausprägungen haben kann, die durchaus auch im Widerspruch zueinander stehen können. Dazu gehört etwa, dass "Karriere" in erster Linie für Frauen ohne Kinder (oder nach den Kindern) möglich ist - Angela Merkel und Britta selbst sind hier greifbare Beispiele. Für Frauen mit Kindern ist dagegen eine politische Karriere eher die Ausnahme. Trotz der großen Spannbreite gibt es jedoch gemeinsame Themen, die alle Frauen betreffen - etwa die immer noch vorhandene, wenn auch zunehmend versteckte Benachteiligung von Frauen in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Diese muss die AsF stärker aufgreifen.

AsF-Vorsitzende Antje Möller-Neustock verabschiedet Britta ErnstAntje Möller-Neustock überreichte Britta Ernst zum Abschluss einen Blumenstrauß. Sie dankte allen, die gekommen waren, und kündigte an, dass die AsF Kiel diese Gespräche mit Frauen aus der schleswig-holsteinischen Politik in regelmäßigen Abständen weiterführen will.

Das nächste Gespräch ist für den 26. November geplant. Einzelheiten dazu folgen auf dieser Seite. Mit einer Mail an die Webmistress kann sich jede Frau außerdem in den eMail-Verteiler der AsF Kiel aufnehmen lassen.


Fotos: skw


AsF Kiel begrüßt Britta Ernst zum Gespräch


Am Donnerstag, 27. August, um 16 Uhr begrüßt die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Bildungsministerin Britta Ernst zu einem Gespräch im Werkstatt-Café, Dahlmannstr. 11, in Kiel.

Bildungsministerin Britta Ernst (Foto Bathke)Das Bildungssystem ist ein Thema, das viele Frauen umtreibt - nicht nur Mütter, sondern auch Schülerinnen, Lehrerinnen, Studentinnen und allgemein Interessierte. Es geht den SPD-Frauen jedoch nicht nur um die Bildungslandschaft in Schleswig-Holstein; sie möchten Britta Ernst als Menschen vorstellen, erfahren, wie sie ihren bisherigen  politischen Weg sieht, und mit ihr über politische Entwicklungen außerhalb ihres augenblicklichen Ressorts diskutieren.

AsF-Vorsitzende Antje Möller-Neustock sieht diese Veranstaltung als Auftakt dafür, sich wieder stärker mit grundsätzlichen Themen zu beschäftigen: „In den letzten Jahren haben auch in der AsF vor allem Wahlkämpfe unsere Gespräche bestimmt. Aber welche politischen Themen stehen für uns Frauen wirklich im Vordergrund?“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Über Anmeldung unter Tel. 0431 / 68 73 32 oder eMail skw@freenet.de freuen wir uns.


 
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