Rolf Fischer

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Buchtipp

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Revolution und Revolutionsforschung - Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19. Hrsg.:  Rolf Fischer; Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte. Band 67

Die Revolution 1918/19 war eine Zäsur. Der Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Demokratie ist ein Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Kiel stand am Beginn dieses Wandels. Gleichwohl spielt der Matrosenaufstand heute weder im kollektiven Gedächtnis der Stadt und der Republik noch in der wissenschaftlichen Forschung eine entsprechende und angemessene Rolle. Der Kieler Initiativkreis 1918/19 ist ein Verbund von Interessierten, die sich von Berufs wegen und aus Fachinteresse mit der Materie befassen. Ziel ist es, die damaligen Ereignisse weiter zu erforschen, ihre Bedeutung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und aufzuwerten. Die vorliegenden zehn Beiträge umfassen daher aktuelle wissenschaftliche Ansätze, bisher wenig beachtete historische und soziologische Aspekte sowie neue biografische Studien, darunter die einleitende Untersuchung von Prof. Dr. Peter Brandt über den historischen Ort der deutschen Revolution von 1918/19.


 

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Gemeinsamer Einsatz gegen den Fluglärm

Veröffentlicht am 20.04.2017, 05:47 Uhr     Druckversion

Katrin Fedrowitz und Reimer Rathje

Die Norderstedter SPD Landtagsabgeordnete und Stadtvertreterin Katrin Fedrowitz und der Fraktionsvorsitzende der Norderstedter Wählergemeinschaft „WIN - WIR IN NORDERSTEDT“ Reimer Rathje sind schon seit längerem im Gespräch darüber, dass man gemeinsam in einen Dialogprozess mit dem Flughafen und den politischen Verantwortlichen in Schleswig-Holstein und Hamburg kommen möchte, um endlich Fortschritte zur Reduzierung des Fluglärms in Norderstedt zu machen.

„Als Norderstedterin weiß ich natürlich um die erhebliche Fluglärmbelastung der Bürgerinnen und Bürger, die in der Einflugschneise insbesondere im Bereich Garstedt leben“, erklärt Fedrowitz. Reimer Rathje ergänzt: „Die WIN hat einen Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit schon seit ihrer Gründung auf die Bekämpfung des Fluglärms gesetzt. Wir sind froh, dass wir nun mit Frau Fedrowitz eine politische Unterstützerin im Kieler Landtag haben.“

Die Hansestadt Hamburg hat verfügt, dass sämtliche Starts und zusätzlich die Landungen in den späten Abend- und frühen Morgenstunden nur über Norderstedt abgewickelt werden sollen. Dieses bedeutete für den Sommer 2016 bis zu 82 % der Starts zzgl. der Landungen. Im Umkehrschluss: die 3 Hamburger Bahnen teilten sich 18 % der Starts!

Am 08. April lud die Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz nun den Staatssekretär Dr. Frank Nägele aus Kiel ein. Gemeinsam mit Herrn Rathje hatte man einen Termin beim Chef des Hamburger Flughafens, Herrn Eggenschwiler, vereinbart. Ziel des Gespräches war es, den Entscheidungsträgern des Flughafens noch einmal deutlich zu machen, dass die Belastung der Norderstedter Bevölkerung durch den Fluglärm zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität führt und teilweise gesundheitsschädlich ist. Außerdem sollten konkrete Möglichkeiten für eine mittelfristige Lärmentlastung angesprochen werden.

„Ich habe die Atmosphäre des Gesprächs als konstruktiv empfunden. Beide Seiten haben ihre Standpunkte ausgetauscht und dann gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Hierbei war die Unterstützung des Staatssekretärs Dr. Nägele, der die Interessen auch der schleswig-holsteinischen Bevölkerung klar in den Vordergrund rückte, sehr hilfreich“, berichtet Herr Rathje.

„Als Ergebnis konnten wir uns mit Unterstützung des Staatssekretärs darauf einigen, dass eine Veränderung der Struktur für die Start- und Landegebühren geprüft wird mit dem Ziel, dass Starts und Landungen in den Randzeiten z.B. zwischen 6 und 8 Uhr oder zwischen 20 und 23 Uhr teuer und damit für die Fluggesellschaften unattraktiver sind als in den Kernzeiten. Auf diese Weise wäre zumindest eine Lärmreduzierung bzw. Steuerung des Lärms in den Randzeiten möglich, weil die Fluggesellschaften aus wirtschaftlichen Gründen möglicherweise ihre Planungen umstellen“, hofft Fedrowitz. „Eine solche Regelung muss natürlich zunächst rechtlich überprüft werden. Aber dies wurde uns von den Beteiligten zugesagt.“

Gleichwohl ist die Arbeit für die Norderstedter Bevölkerung natürlich noch nicht abgeschlossen. Reimer Rathje und Katrin Fedrowitz sind sich einig: „Wir werden im Kontakt mit dem Flughafen bleiben und parallel auch das Gespräch mit der Hamburger Politik suchen.“

Reimer Rathje bedankt sich bei der Landtagsabgeordneten Fedrowitz für die Unterstützung: „Es ist gut, dass Frau Fedrowitz als Norderstedterin im Schleswig-Holsteinischen Landtag die Interessen der Norderstedter Bürgerinnen und Bürger vertritt. Ich hoffe, dass sie auch im Mai wiedergewählt wird und wir weiter gemeinsam für die Menschen in unserer Stadt an Lösungen arbeiten können.“

Homepage: Katrin Fedrowitz