Rolf Fischer

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Buchtipp

Buchtitel

Revolution und Revolutionsforschung - Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19. Hrsg.:  Rolf Fischer; Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte. Band 67

Die Revolution 1918/19 war eine Zäsur. Der Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Demokratie ist ein Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Kiel stand am Beginn dieses Wandels. Gleichwohl spielt der Matrosenaufstand heute weder im kollektiven Gedächtnis der Stadt und der Republik noch in der wissenschaftlichen Forschung eine entsprechende und angemessene Rolle. Der Kieler Initiativkreis 1918/19 ist ein Verbund von Interessierten, die sich von Berufs wegen und aus Fachinteresse mit der Materie befassen. Ziel ist es, die damaligen Ereignisse weiter zu erforschen, ihre Bedeutung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und aufzuwerten. Die vorliegenden zehn Beiträge umfassen daher aktuelle wissenschaftliche Ansätze, bisher wenig beachtete historische und soziologische Aspekte sowie neue biografische Studien, darunter die einleitende Untersuchung von Prof. Dr. Peter Brandt über den historischen Ort der deutschen Revolution von 1918/19.


 

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Kultur-Kreisparteitag

Begrüßung: Kultur-Kreisparteitag der Kieler SPD

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Passion - zur Erinnerung an den Kieler Künstler Richard Grune

Vortrag auf einer von mir als MdL organisierten und durchgeführten Gedenkverstaltung  für den Kieler Maler Richard Grune.

Seine Werke machen ihn zum Zeugen einer Zeit der Unterdrückung und der Unmenschlichkeit, sie berühren uns heute tief. Sie sind Zeichen von Aufbruch, Hoffnung und Scheitern. Sein Leben, das uns in seiner Dramatik bewegt, und seine Kunst wurden ihm zur Passion.
Grune wurde am 2.8. 1903 in Flensburg geboren; die Familie zog nach Kiel, Kunststudium Anfang der 20er Jahre, dann am Bauhaus/Dessau, Begleiter von Andreas Gayk in der Kinderrepublik Seekamp, Umzug nach Berlin, Verbot, Verfolgung und KZ-Inhaftierung durch die Nazis aufgrund seiner Homosexualität, nach dem Krieg Neubeginn der künstlerischen Arbeit, fehlende Anerkennung und schließlich Resignation. 1983 starb Richard Grune in einem Pflegeheim in Kiel.

"Ich fühle mich dem Maler Richard Grune seit der Begegnung mit seiner Schwester Dolly Cornelius, die sehr einprägsam über sein Leben berichtete, sehr verbunden. Hier ist noch viel für Kiel zu entdecken, in diesem Leben, das durch eine radikale Konsequenz hervorsticht."