SPD Kiel fordert Quote in der Wirtschaft

Veröffentlicht am 08.03.2011, 23:34 Uhr     Druckversion

Anlässlich des 100. Weltfrauentags am 8. März 2011 erklären die gleichstellungspolitischen Sprecher_innen der Kieler SPD, Katrin Bestmann und Benjamin Raschke:

„Das hundertjährige Jubiläum des Weltfrauentages bietet eine gute Gelegenheit, einmal Bilanz zu ziehen, was in den letzten hundert Jahren Gleichstellungspolitik erreicht wurde und welche der vor hundert Jahren formulierten Ziele heute erreicht wurden.“
„Obwohl es viele Erfolge gibt, muss gerade heute darauf hingewiesen werden, dass Frauen immer noch 23% weniger Lohn für die gleiche Arbeit erhalten als ihre männlichen Kollegen – zugleich werden die Berufe, in denen hauptsächlich Frauen arbeiten, immer noch deutlich schlechter bezahlt.

Daher fordert die Kieler SPD:
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“, erklärt Katrin Bestmann. Benjamin Raschke fügt hinzu: „Der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik ist und bleibt ein Skandal!

Kiel bildet hierbei leider keine Ausnahme – in den Führungspositionen der Stadt ist der Anteil von Frauen mit knapp 20% immer noch viel zu gering und in den Hochschulen liegt der Anteil der Professorinnen bei gerade mal 15%.“

Bestmann und Raschke abschließend: „Zum heutigen Weltfrauentag bekräftigen wir daher unsere Forderung nach einer gesetzlichen Mindestquote von 40% in Aufsichtsräten und Vorständen von Unternehmen – denn ein gleicher Anteil von Frauen und Männern in Führungsetagen ist ein Gebot der Gerechtigkeit!“

Homepage: SPD-Kiel


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