Torsten Albig: Teilhabe statt Fürsorge in der Integrationspolitik

Veröffentlicht am 27.05.2011, 21:33 Uhr     Druckversion

Einen neuen Blickwinkel in der Integrationspolitik hat der Spitzenkandidat der SPD zur Landtagswahl 2012 Torsten Albig gefordert. „Wir müssen wegkommen von der reinen Fürsorgepolitik. Es gilt staatliche Strukturen so aufzustellen, dass alle teilhaben können“, sagte Albig vor rund 100 Vertreterinnen und Vertretern von schleswig-holsteinischen Migrantenselbstorganisationen am 18. Mai 2011 in Kiel.Die Debatte um angebliche Integrationsverweigerung bezeichnete er als abwegig. Im Gros sei die Integration der rund 363.000 in Schleswig-Holstein lebenden Migrantinnen und Migranten gut gelungen. Versagende Integration habe meist mit versagender Bildung zu tun. Torsten Albig: „Wenn 2020 in unserem Land über 3.600 Lehrerstellen gestrichen werden sollen, dann ist das für mich ‚dumm sparen‘ im doppelten Sinne.“

Albig sprach sich für ein neues schleswig-holsteinisches „Wir-Gefühl“ aus. Denn Schleswig-Holstein habe sich durch die Zuwanderung verändert. „Bindestrich-Identitäten sind etwas ganz Normales. Sie gehören zu Schleswig-Holstein wie Wind und Meer“, sagte der Spitzenkandidat. Die neue Vielfalt sei eine Stärke für das Land und Zuwanderung notwendig, um auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sein zu können.

Die Veranstaltung „Integration? Chancengleichheit!“ war Teil des Demokratie-Sommers von Torsten Albig. Die Diskussionen und Vorschläge dieser Veranstaltung fließen in das Regierungsprogramm der schleswig-holsteinischen SPD zur Landtagwahl 2012 ein.

Rede von Torsten Albig

Homepage: SPD-Kiel


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