Wir werden Kiel gemeinsam zum Ausbildungsstandort Nr.1 entwickeln

Veröffentlicht am 15.06.2011, 22:52 Uhr     Druckversion

Dies gilt auch für die Krankenpflegeausbildung am Städtischen Krankenhaus
Zur Debatte um die Auslagerung der Pflegeschule des Städtischen Krankenhauses Kiel, erklärten der SPD-Kreisvorsitzende Rolf Fischer und der Vorsitzende der DGB-Region KERN, Ralph Müller-Beck:

Im Gesundheitswesen werden wir in den nächsten Jahren einen weiteren Zuwachs an Fachkräften benötigen. Wir bekommen schon heute die offenen Stellen in diesem Bereich nur mühsam oder gar nicht besetzt.Der Ausbildungsstandort muss mit allen Mitteln so attraktiv wie möglich gestaltet werden. Dazu gehören die besten Ausbildungsbedingungen für junge Menschen. Wir werden in den nächsten Jahren den Kampf um Schulabgänger genauso stark spüren, wie das Handwerk schon heute. Das Rennen gewinnen wir nur, wenn wir die besten Ausbildungsbedingungen im Land schaffen.

Wir werden in Kürze eine völlige Umkehr der Marktsituation haben: Von der Suche nach Ausbildungsplätzen zur Suche nach Auszubildenden. Der demographischen Falle werden wir entschlossen durch gezieltes politisches Handeln entgegenwirken.

Das heißt, Kiel muss für junge Menschen so attraktiv wie es nur geht sein. Die erwerbsfähige Bevölkerung (15-65 Jahre) wird in der Kiel-Region in den nächsten 14 Jahren um 30.620 Personen oder um 8% sinken.

Wir begrüßen, dass sich das Städtische Krankenhaus zielgerichtet auf diese Situation vorbereitet. Einer damit einhergehenden Verschlechterung der Bedingungen für Auszubildende erklären wir eine deutliche und entschiedene Absage.

Im Ergebnis sozialdemokratischer Politik und im Verständnis gewerkschaftlichen Handelns, wird es nur eine Verbesserung der Ausbildungsbedingungen geben und keine Verschlechterung, so Rolf Fischer und Ralph Müller-Beck.

Homepage: SPD-Kiel


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