Bilanz der Kieler Kulturpolitik 2013

Veröffentlicht am 14.05.2013, 18:02 Uhr     Druckversion

Kulturpolitik in der Landeshauptstadt hat sich unter Führung sozialdemokratischer OB´s konsolidiert, ist rational begründet und mit soliden Zukunftsperspektiven ausgestattet worden. Diese Bilanz zog jetzt das Kulturforum der Kieler SPD zum Ende der vierjährigen Kooperation zwischen SPD, Grünen und SSW. „An erster Stelle steht natürlich die ungeheure Anstrengung zugunsten des Mehrspartentheaters in Kiel.

Die Landeshauptstadt ist nicht nur für ein kurzfristig aufgetretenes Defizit eingesprungen, sie hat auch in der Finanzierungsarithmetik zwischen Stadt und Land das Tempo vorgegeben. “Jetzt komme es darauf an, dass das Land im nächsten Jahr die Dynamisierung der FAG-Zuschüsse wieder einführt", sagte der Sprecher des Kulturforum der Kieler SPD.

Daneben sei es gelungen, die Vielfalt der kulturellen Angebote und Dienstleistungen in der Landeshauptstadt zu sichern und teilweise auszuweiten. Dies gelte für die Stadtbücherei, die Stadtgalerie, das Kulturforum und auch die Pumpe; dies gelte ebenso für die Stadtteilbüchereien, die mit zusätzlichem Personal ausgestattet worden sind. Damit sei ein maßgebliches Wahlversprechen der SPD eingelöst worden. „Es ist gerade das besondere Verdienst von OB Susanne Gaschke, einen neuen Ton im Umgang mit der Kultur, mit ihren Akteuren und Angehörigen eingeführt zu haben. Das tut gut und stimmt zuversichtlich für die kulturelle Entwicklung der nächsten Jahre und das Profil in der Landeshauptstadt.“

„Die Kieler SPD hat sich in den letzten Jahren konstruktiv mit den Fragen der kulturellen Infrastruktur und der Grundversorgung mit kulturellen Dienstleistungen auseinandergesetzt. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Kultur-Parteitag vom Frühjahr 2011, der eine neue Aufgeschlossenheit und Interessiertheit für kulturelle Daseinsfragen in der Partei dokumentierte“, stellte der Sprecher der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft fest. Mehr als einhundert Parteimitglieder war hierbei im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern aus diversen Genres und Sparten.

Die Projektförderung durch die Landeshauptstadt spiegele darüber hinaus die Breite und Vielfalt der Kultur wider, gleichzeitig würden hierin zeitgemäße Prioritäten und Schwerpunkte gesetzt. „Die kulturelle Kinder- und Jugendbildung genießt einen hohen Rang, der sich in den Bewilligungen zugunsten vieler Zuwendungsempfänger abbilde. Finanziell unterstützt würden etwa die Stiftung Jovita, der Mahnmal Kilian Verein oder das Maschinenmuseum in der Wik. „Von singulärer Bedeutung sind in diesem Handlungsfeld gerade das Kinderkulturbüro, das eine Projektförderung durch die Landeshauptstadt erhalten hat ebenso wie die Lernwerft in Holtenau.“

Das Kulturforum der Kieler SPD ist ein informeller Zusammenschluss von Angehörigen der SPD und unabhängigen Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, die sich für die kulturpolitische Verantwortung der SPD einsetzen und den Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kunst und Kultur darüber führen.

Homepage: SPD-Kiel


Kommentare
Keine Kommentare
Demnächst:

24.11.2017
SPD Kieler-Mitte

17:30 Uhr, Stammtisch OV Kieler ...

"Wir" auf Facebook

Alle Infos zum Mitmachen!

Im Bundestag für uns

Im Rathaus für uns



In Europa für uns