Parken im Stinkviertel: Sicheren Ausgleich für alle schaffen!

Veröffentlicht am 15.08.2013, 16:38 Uhr     Druckversion

Die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Kieler Mitte, Gesa Gaedeke, erklärt anlässlich der Diskussion im Ortsbeirat Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook zur Parkraumnutzung im Stinkviertel:

„Wir begrüßen, dass im Stadtteil die Diskussion zum Parkraum im Stinkviertel aufgegriffen wurde und der Ortsbeirat sich auf Initiative des Vorsitzenden Dr. Dieter Hartwig (SPD) und des zuständigen Ratsherrn Benjamin Raschke (SPD) mit der Parkraumnutzung beschäftigen will.

Nachdem vor einigen Monaten in der Maßmannstraße Strafzettel für das eigentlich nicht erlaubte jedoch lange Zeit praktizierte Schrägparken verteilt wurden, gab es diverse Kontakte zu Anwohnerinnen und Anwohnern. Deutlich geworden ist, dass es einer eindeutigen Regelung bedarf, die den Interessen aller Kielerinnen und Kieler im Stinkviertel gerecht wird.

Auf Anregung des Ortsbeiratsvorsitzenden Dr. Dieter Hartwig (SPD) und des zuständgen Ratsherrn Benjamin Raschke (SPD) gab es am 27. Juni 2013 eine Begehung des Stinkviertels mit Vertretern diverser Ämter.

Der SPD-Ortsverein Kieler Mitte wird nun den Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stinkviertels suchen und mit ihnen darüber diskutieren, wie die unterschiedlichen Erfordernisse an das Parken im Stinkviertel in einen fairen Ausgleich für alle geführt werden können:

Sicherheit: Die Zufahrten für Feuerwehrautos müssen zu jedem Zeitpunkt gewährt sein – zur Zeit ist das durch das Schrägparken auf beiden Straßenseiten und besonders durch das Parken an Straßenecken nicht gewährleistet.
Barrierefreiheit der Gehwege: Parkende Autos dürfen nicht die Nutzung der Bürgersteige beeinträchtigen. Bei der Begehung ist aufgefallen, dass dies an einigen Stellen der Fall ist, sodass Bürgerinnen und Bürger mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Gehwagen zu Umwegen gezwungen werden oder schlimmstenfalls komplett abgeschnitten waren.
Anzahl an Stellplätzen: An einigen Stellen im Stinkviertel könnten neue Stellplätze geschaffen werden – insgesamt ist es ein großes Anliegen, den Parkdruck im Stinkviertel nicht zu erhöhen.

Fahrradverkehr: Für Fahrradfahrerinnen und -fahrer sollten mehr Abstellmöglichkeiten geschaffen werden, da auch die an den Häuser abgestellten Fahrräder die Barrierefreiheit der Gehwege einschränken können.“




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