Inklusiver Ortsverein

Veröffentlicht am 03.10.2015, 23:25 Uhr     Druckversion

Anna-Lena Walczak hat gemeinsam mit Benjamin Rasche das Projekt „Inklusiver Ortsverein“ ins Leben gerufen und setzt sich im Rahmen dieses Projektes für einen Ortsverein ein, der es Jedem ermöglichen soll aktiv am Geschehen teilhaben zu können.

 

02.09.2015

Hintergrund

 

  • Gesamtgesellschaftlich wird – spätestens seit der Ratifizierung der UN-  Behindertenrechtskonvention

           – unter dem Stichwort Inklusion über die

          umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen kulturellen,

          gesellschaftlichen und Bildungseinrichtungen diskutiert.

• Bisher im Fokus stand die Inklusive Bildung im vorschulischen und schulischen

  Bereich – umfassende Inklusion würde aber unter anderem auch die Teilhabe an

  politischer Partizipation bedeuten.

• Mit auf Menschen mit Behinderung ausgerichteten Angeboten (z.B. Beirat für

  Menschen mit Behinderung, spezielle Veranstaltungen) sind bereits erste

  Schritte unternommen worden – interessant wäre aber auch, wie Menschen mit

  Behinderung in der politischen Arbeit von Parteien eingebunden werden können.

 

Ziele des Projekts

 

• Als Muster-Ortsverein macht sich der OV Kieler Mitte auf den Weg, ein

 „inklusiver Ortsverein“ zu werden, in welchem die Mitarbeit von Menschen mit

  Behinderung möglich ist und falls nötig gefördert wird.

• Im Ortsverein arbeiten Menschen bei allen Formen politischer Arbeit mit – und

  das in allen Politikfeldern.

• Die Mitarbeit von Menschen mit Behinderung wird von allen Genoss_innen

  unterstützt, da sie die politische Arbeit aller bereichert und nicht einschränkt.

 

Verfahren

 

1. November 2015: Öffentliche Veranstaltung mit Ulrich Hase (Landesbeauftragter

    für Menschen mit Behinderung) und Peter Hansen (AG SelbstAktiv)

◦ gezielte Einladung von Menschen mit Behinderung sowie sie vertretende

      Organisationen

◦ Welche Erfahrungen gibt es? Worauf muss man achten?

◦ Welche Wünsche/Bedürfnisse gibt es?

2. anschließend: Erarbeitung eines Inklusionskonzeptes im Ortsverein, z.B. durch

    eine Projektgruppe o.ä. (abhängig von der Beteiligung)

3. Jahreshauptversammlung 2016: ggf. Beschluss des Inklusionskonzeptes

 

Antragsteller/innen: Anna-Lena Walczak und Benjamin Raschke




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