AK Integration und Diversität

Protokoll der gemeinsamen Sitzung des AK Integration/Diversität (Ortsverein Kieler Mitte) und der Juso Hochschulgruppe am Freitag, 5. Juni 2015, um 16.00 Uhr im Walter-Damm-Haus, Kleiner Kuhberg 28-30.

 

Teilnehmer_innen aus dem Ortsverein waren: Kevin Hausner, Benjamin Raschke, Sophia Schiebe, Ulrike Wiese, Lisa Yilmaz

 

Ziele des Treffens war, eine Bündelung der Kräfte anlässlich des geplanten Baus einer Erstaufnahmeeinrichtung am Bremerskamp.

 

  1. Aktueller Sachstand (Lisa Yilmaz, SPD-Ratsfraktion und Sophia Schiebe, Juso Hochschulgruppe)
  2. im September 2016 ist die Erstaufnahmeinrichtung gebaut und es kommen 600 Flüchtlinge
  3. vorher: Zwischenlösung, wahrscheinlich in einer Halle auf dem Campus, ab Herbst 2015
  4. 30.06. gemeinsame OBR Sitzung der anliegenden Stadtteile (Ort: Uni, Olshauenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Raum)
  5. bisher noch keine  genaue Gebäudeplanung der Erstaufnahmeeinrichtung
  6. Was wird es dort geben? Arzt, Polizei, Außenstelle Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Landesamt für Ausländerangelenheiten, Kita, weitere Infrastruktur
  7. positive Stimmung bisher, aber es gibt schon eine negative Bewegung in der Mangoldstr.

 

  1. Was ist eine Erstaufnahmeeinrichtung genau? (Lisa Yilmaz, migrationspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion)
  2. http://www.spd-net-sh.de/kiel/suchsdorf/index.php?mod=article&op=show&nr=16245
  3. Vor 2012 war die Aufenthaltsdauer durchschnittlich 9 Monate, dann 3-5 Jahre Duldung
  4. Aufenthaltsdauer 2014: 8 Tage
  5. 2015: 14 Tage
  6. Ziel: 6 Wochen  um das zu erreichen, werden neue Erstaufnahmeeinrichtungen gebaut

 

  1. Was wollen wir vor konkret tun?
  2. Infoveranstaltung zu Asylverfahren, rechtzeitige Information und Einbindung der Anwohner_innen, um einer negativen Stimmung entgegenzuwirken
  3. Politische / kreative Aktionen (kleine Schiffe), um für das Thema zu sensibilisieren
  4. Niedrigschwellige Spendenaktionen (z.B. Geld für Fahrkarten für die Fahrt zu den Sprachkursen wird gebraucht)

 

MIT und FÜR Flüchtlinge:

  • Soliparty, Willkommensfest, regelmäßiges Willkommenscafé
  • Workshop
  • Theater spielen
  • Freizeitangebote für Flüchtlinge (Internationaler Garten)
  • Asta: Kostenlos Sportstätten nutzen, Gasthörer_innen, Sprachangebot
  • Studentenwerk: Soliparty, Stadtrundgang (mit Anwohner_innen), mehrsprachige Beschilderung, interkultureller Stadtplan, Fahrpreise (Kooperation mit KVG?), To-Do-Liste auf dem Campus, Infobroschüre, Wegweiser: was kann man auf dem Campus tun? Freizeitangebote, Fahrradwerkstatt (Uni spendet Campus Rad?)
  • Stadtteile: was kann man im Stadtteil tun? Stadtrundgang, Freizeitangebote (Handwerksarbeit, Strickabend im Resonanz)

 

Frage: Was ist unsere Aufgabe? Wie engagieren sich Leute im Stadtteil? Was können wir ergänzend machen?

 

Bisher gesammelt wurden u.a. diese Aktionen, es gibt insbesondere im Stadtteil noch nicht viel:

  • Eine Initiative soll einen internationalen Garten planen, das wird von der Uni initiiert. Weitere Projekte an der Uni in Planung.
  • Das Stadtteilnetzwerk und Arabisch Kurse an der Uni wollen "was" machen.

Weiterer Plan:

- voraussichtlich ab Herbst 2015 Übergangsunterkunft am Campus, daher Bündelung der Ideen und Planungen kurzfristig notwendig

- Vor den Sommerferien: Treffen der angrenzenden Ortsvereine Mitte, Steenbek-Projensdorf, Suchsdorf und Wik, um die Arbeit in den Stadtteilen zu bündeln und Ideen zu entwickeln

 

- Nächstes gemeinsames Treffen mit der Juso-Hochschulgruppe, um die Arbeit in den Stadtteilen und an der Uni zusammenzuführen am 14. August um 16.00 Uhr

 

gez. Ulrike Wiese

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