SPD-Ratsfraktion Kiel: Mehr Sicherheit für den Radverkehr am Schrevenpark

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Mehr Sicherheit für den Radverkehr am Schrevenpark

Veröffentlicht am 07.12.2017, 13:56 Uhr     Druckversion

Zum Bauausschuss bringen SPD und SSW einen Antrag ein, um das Fahrradfahren am Schrevenpark besser und sicherer zu gestalten.

Die Fraktionen schlagen vor, den bestehenden Fahrradweg – wie bis zum Sommer 2017 üblich – vorläufig weiter zu nutzen, bis in den kommenden Jahren der beabsichtigte komplette Wechsel des Fahrradverkehrs auf die Goethestraße erfolgt.

Zusätzlich sollen nun für die Übergangszeit Absperrungen links und rechts der Parkeingänge aufgestellt werden, um sowohl sichere Übergänge über den Fahrradweg zu gewährleisten als auch Radverkehr weiter durchgängig zu ermöglichen.

Wir wollen mehr Sicherheit für Radfahrende am Schrevenpark schaffen. Die aktuelle Lösung eines teilweisen Wechsels vom bisherigen Fahrradweg am Parkrand auf die Goethestraße und wieder zurück auf den Fahrradweg wird von vielen kritisch gesehen. Gerade im Dunklen oder wenn zum Beispiel auf dem Fahrradweg Laub oder Schnee liegt, kann man nicht mehr gut erkennen, wo man eigentlich fahren soll. Die engen Kurven und falsch parkende Autos erhöhen die Unsicherheit noch.
Wir verstehen, dass der von der Verwaltung vorgenommene Umbau die Personen schützen soll, die den Schrevenpark verlassen und bisher mit einem Schritt aus dem Park heraus auf dem Fahrrad-weg standen – was auch gefährlich ist. Unser Vorschlag bietet eine Lösung: Man kann sich zu Fuß sicher einen Überblick über den Verkehr verschaffen und durch die Verengung des Fahrradwegs auf zwei Drittel werden die Fahrräder an diesen Stellen auch etwas abgebremst. Gleichzeitig ermög-lichen wir einen flüssigen Radverkehr und vermeiden, dass die Radfahrenden auf der Straße durch Autos gefährdet werden.

Zum Hintergrund:
Um Unfällen auf dem Fahrradweg an den Eingängen zum Schrevenpark zwischen Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad vorzubeugen, hatte die Verwaltung im Sommer den Fahrradweg teilweise gesperrt und auf die Fahrbahn umgelegt. Die Lösung stieß jedoch ebenso wenig auf Verständnis der Menschen wie die Anregung des Bauausschusses, den betreffenden Teil der Straße für Autos zu sperren, um die Gefährdung von Radfahrenden zu verhindern. Der neue Vorstoß von SPD und SSW soll nun eine tragfähige Lösung gewährleisten, welche Verkehrssicherheit in der Übergangszeit ermöglicht, bis die Goethestraße in den kommenden Jahren insgesamt zur Fahrradstraße umgebaut wird.

Dies erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Benjamin Raschke (SPD) und die baupolitische Sprecherin Anne-Sophie Flügge-Munstermann (SSW).




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