SPD-Ratsfraktion Kiel: Wohnungsmarktbericht bestätigt Kooperation: Weitere Anstrengungen zur Entspannung des Wohnungsmarktes nötig

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Wohnungsmarktbericht bestätigt Kooperation: Weitere Anstrengungen zur Entspannung des Wohnungsmarktes nötig

Veröffentlicht am 24.10.2018, 14:17 Uhr     Druckversion

Die Verwaltung hat den Wohnungsmarktbericht 2018 vorgelegt. Die vorgelegten Daten bestätigen unsere Ziele: So zeigt der Bericht deutlich, dass es richtig ist, den Wohnungsbau aktiv zu beschleunigen und dabei in erster Linie den preisgünstigen Wohnraum in den Fokus zu nehmen. Dafür ist besonders die neue städtische Wohnungsgesellschaft wichtig. Sie dient als Instrument für die Stadt Kiel, um eine Steuerung der Wohnungsvermittlung zu übernehmen.

Sie benötigt jedoch noch Zeit für den Aufbau und Ankauf von Wohnungen und Grundstücken. Klar ist dabei auch, dass der angefangene Prozess, schnell preisgünstigen Wohnraum zu schaffen, nicht sofort für Entlastung auf dem Wohnungsmarkt sorge. Auch aufgrund von Überlastung der Baufirmen kommt es immer wieder zu Bauverzögerungen.

Der Wohnungsmarktbericht nimmt einige gesellschaftliche Gruppen besonders in den Fokus, beispielsweise Studierende. Kiel ist eine gefragte Universitätsstadt. Junge Menschen wollen gerne in die Landeshauptstadt Kiel mit ihrer einzigartigen Lage zum Wasser ziehen. Das begrüßen wir sehr und brauchen daher dringend und schnell mehr Wohnraum für studentisches Wohnen. Die Projekte in unmittelbarer Nähe zu den Hochschulen sind des-halb besonders wichtig für die Stadt.

Auch ältere Menschen haben besondere Bedürfnisse auf dem Wohnungsmarkt. Immer mehr ältere Menschen wollen selbstbestimmt in ihren eigenen Wohnungen wohnen bleiben. Wir brauchen deshalb seniorengerechtes und damit barrierearmes Wohnen. Die Stadt hat hier schon richtige Projekte begonnen. Das wollen wir verstärken.

Nachdenklich stimmt die Darstellung der Situation von Obdachlosen. Wir wollen daher ein besonderes Augenmerk auch auf diese Bevölkerungsgruppe legen und den Menschen Hilfe anbieten, die obdachlos oder von Obdachlosigkeit bedroht sind. Laut dem Bericht sind 37 statistisch erfasste Personen Obdachlose, die Platte machen. Die  Dunkelziffer dürfte jedoch höher ausfallen.

Insgesamt ist die Wohnungsknappheit allerdings ein Problem, das eine Kommune alleine nicht lösen kann. Deshalb ist weitergehende umfassende finanzielle Unterstützung durch Land und Bund für die Universitäts- und Landeshauptstadt Kiel notwendig.

So kommentieren die wohnungspolitische Sprecherin Astrid Leßmann (SPD), Arne Langniß (Bündnis 90/Die Grünen) und Ralf Meinke (FDP) die Daten.




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