Lessingbad als lebendigen Ort erhalten
Veröffentlicht am 13.06.2012, 10:37 Uhr 
„Da das Gebäude aus Kostengründen leider nicht mehr als Schwimmbad genutzt werden kann, drohte hier vor Beginn der von der Muthesius-Kunsthochschule dankenswerter Weise angestoßenen erfolgreichen ′Zwischennutzung′ eine städtebauliche Brache. Das Gebäude hat aber für viele Kielerinnen und Kieler eine wichtige Bedeutung als Ort, an dem sie Schwimmen gelernt haben. Es gehört der Landeshauptstadt Kiel und steht unter Denkmalschutz, so dass die Landeshauptstadt ohnehin einen Weg finden müsste, das Haus zu erhalten und einer inhaltlichen Nutzung zuzuführen.“ so der Vorsitzende des Ortsvereins, Thies Petersen.
Katrin Petersen, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins und Mitglied im SPD-Kreisvorstand Kiel, ergänzt dazu: „Die laufende Zwischennutzung für Initiativen, Projekte und Kooperationen der kulturellen Kinder- und Jugend(kultur-)bildung hat eine wichtige Funktion für die umgebenden Stadtteile Schreventeich, Damperhof und Ravensberg. Sie muss jetzt in einem ersten Schritt fortgesetzt werden. So wird notwendige Zeit dafür gewonnen, gemeinsam mit allen Beteiligten, mit der Bau- und Kulturverwaltung sowie der Kieler Wirtschaftsförderungsgesellschaft ein tragfähiges und nachhaltiges Nutzungskonzept zu entwickeln. Die großartige Chance, das Lessingbad in kultureller Nutzung weiter leben zu lassen, muss ergriffen werden, eine Schließung darf es nicht geben.“
Kommentare
RE: Lessingbad als lebendigen Ort erhalten, Thilo Pfennig, (15.06.2012, 10:13 Uhr)


