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Metropolregion setzt Meilensteine

Veröffentlicht am 13.01.2012, 04:44 Uhr     Druckversion

Foto: Frank Horch Jahresauftaktveranstaltung der UVNord wirbt für norddeutsche Zusammenarbeit
Traditionell nutzt die UVNord, die Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein, das gediegene Ambiente des Hotels Atlantic an der Alster als Rahmen für ihre Jahresauftaktveranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Politik. Der Inhalt steht ebenfalls jedes Jahr fest.
Über „Perspektiven für Hamburg und Schleswig-Holstein“ sprachen in diesem Jahr Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch und Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager. In seiner Begrüßung warb UVNord-Präsident Uli Wachholtz für eine „deutlich engere Zusammenarbeit“ und freute sich über „Meilensteine“, die in der Metropolregion gesetzt werden. Mit dabei war auch der Stormarner Landtagsabgeordnete Martin Habersaat.

Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, begann mit einem Zitats Willy Brandts: „Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten.“ Dann nahm er besonders die Maritime Wirtschaft in den Blick, die es als länderübergreifendes Cluster auszubauen gelte. Weitere Schwerpunkte seiner Rede waren die norddeutsche Verkehrsinfrastruktur und die Metropolregion Hamburg als Zentrum norddeutscher Zusammenarbeit, die 2012 um Lübeck, Neumünster und Ostholstein erweitert werden wird. Damit sei „ein wichtiger Teil der Achse Hamburg - Kopenhagen“ Teil der Metropolregion, befand Horch mit Blick auf den Bau der festen Querung des Fehmarnbelts.

Jost de Jager warb dafür, die bisherige Zusammenarbeit „von Fall zu Fall“, bei der mancher Fall gut und mancher weniger gut sei, zugunsten einer engeren Partnerschaft zu überwinden. Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein sei gut durch die vergangenen Krisen gekommen. Besonders positiv sei die Lage im Kreis Stormarn, wo mit einer Arbeitslosenquote von 3,7% quasi Vollbeschäftigung erreicht sei. De Jager nannte die Energiewende als große Chance für die wirtschaftliche Entwicklung beider Länder, betonte aber, die Arbeitsteilung dürfe nicht lauten, Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Hamburg, Leitungen und Kraftwerke in Schleswig-Holstein.

Martin Habersaat ist nicht nur bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, sondern auch Mitglied der Enquete-Kommission „Norddeutsche Zusammenarbeit“. Er äußerte sich lobend über den UVNord: „Es ist sehr hilfreich, dass die Wirtschaft ihr Ziel einer besseren norddeutschen Zusammenarbeit so hartnäckig verfolgt. Gerade Hamburg und Schleswig-Holstein brauchen einen Kooperationsplan, der unabhängig von der Frage funktioniert, wer gerade die jeweilige Landesregierung stellt.

Weitere Gäste aus Stormarn waren neben Martin Habersaat (Barsbüttel): Norbert Basler (Basler AG, Großhansdorf), Dr. Claus Kemmet (ehemaliger UVNord-Hauptgeschäftsführer, Oststeinbek), Elisabeth Samusch (UVNord- Vorstandsmitglied, Ahrensburg), Rainer Wiegard (Finanzminister S-H, Bargteheide).

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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