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Für eine aktive Nordseepolitik

Veröffentlicht am 25.01.2012, 22:25 Uhr     Druckversion

Grundsätzlich, betont Dr. Gitta Trauernicht, gebe es in vielen Bereichen positive Erfahrungen in der Kooperation der Nordseeanrainerstaaten. „Leider“, so die Abgeordnete, „werden diese häufig durch nationale Alleininteressen blockiert. Was wir für die Zukunft brauchen, ist ein verbesserter Informationsaustausch, eine gemeinsame Förderung von Infrastruktur und Innovation, um die supernationale Übereinstimmung in allen Nordseestaaten zu erhöhen.“

Grundlage für diesen Weg einer die Nationalstaatsgrenzen überschreitenden Entwicklung der Zusammenarbeit könnten, unterstreicht die SPD-Politikerin, die schon bestehenden Kooperationen in Angelegenheiten der Schiffssicherheit, der Raumordnungsplanung und der Gewässerabteilung sein.

Dr. Trauernicht: „Ein integriertes Küstenbereichsmanagement auf der Grundlage einer vernetzten Zusammenarbeit der nationalen Fachinteressen ist ein zwingend notwendiger erster Schritt einer weiteren Kooperation der Nordsee-Anliegerstaaten.“ Trauernicht weiter: „Wir brauchen eine grenzüberschreitende Informationspolitik, die den Menschen der ‚Nordseevölker‘ das Bewusstsein eines gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraumes vermittelt.“ Nur auf diesem Wege entwickelte sich ein jeweils nationales Bekenntnis zur Idee einer grenzüberschreitenden Nordseekooperation.

Herausforderungen für ein gemeinsames Vorgehen der Nordseeanrainerstaaten
Nach der Energiewende würden durch die zahlreich entstehenden Nordsee-Offshore-Windparks klar definierte gemeinsame Zielsetzungen in der Umwelt- und Energiepolitik erforderlich, hebt Dr. Gitta Trauernicht hervor. Dazu gehörten eine gemeinsame Energieinfrastruktur, einheitliche Sicherheits- und Umweltgenehmigungsstandards.

Dr. Trauernicht nachdrücklich: „Nordsee-Offshore-Windpark berühren in mehrfacher Hinsicht gesamteuropäische Interessen. Deshalb sind Nordseeinteressen europäische Interessen! Nordseepolitik ist Europapolitik!“

Der gemeinsame Schutz der Schweinswale, der supranationale Einsatz von Notschleppern ebenso wie die Restriktionen in der Fischereipolitik seien weitere Bereiche, die ein abgestimmtes Handeln der Nordseestaaten verlangten.



Weitere Möglichkeiten und Notwendigkeiten einer Nordseezusammenarbeit
Voraussetzung für die Entwicklung eines bekennenden Nordseebewusstseins ist nach Auffassung der SPD-Landtagskandidatin für den Nordsee-Wahlkreis Südtondern ein aktives Selbstverständnis der Geschichte und der Kultur des Nordseeraumes. Gemeinsame Aktivitäten für eine Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in den beteiligten Ländern gehörten auch dazu.

„Das Land Schleswig-Holstein und die Bundesrepublik Deutschland müssten Motor und Impulsgeber sein, um die schon bisher funktionierende Zusammenarbeit weiter zu optimieren und neue Entwicklungen voranzutreiben“, bemerkt Dr. Trauernicht abschließend.

Homepage: Dr. Gitta Trauernicht, MdL


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