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Mittendrin statt außen vor!

Veröffentlicht am 31.01.2012, 10:03 Uhr     Druckversion

Bettina Hagedorn, MdB Gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung: Unter dem Titel "Mittendrin statt außen vor" lädt Bettina Hagedorn (MdB) zur Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 21.02.2012, 19 Uhr, in die Alte Schule in Reinfeld ein. Als Gastrednerinnen und Diskussionspartnerinnen sind Silvia Schmidt (MdB), Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, Susanne Danhier, dabei.
"Rund 10 Prozent der Bevölkerung hierzulande sind direkt von Behinderung betroffen", sagt Bettina Hagedorn. "Dabei wird viel zu oft vergessen, dass eine Behinderung kein ′Defekt′ eines Menschen ist, sondern durch einstellungs- und umweltbedingte Barrieren entsteht. Daher verabschiedeten die Vereinten Nationen im Dezember 2006 die UN-Behindertenrechtskonvention; 2009 hat sich Deutschland als eines der ersten Länder zur Umsetzung verpflichtet. Doch der von Schwarz/Gelb nun vorgelegte Nationale Aktionsplan ist völlig unzureichend, Betroffenenverbände kritisieren zu Recht die mangelnde Beteiligung."
Daher hat die SPD-Bundestagsfraktion gemeinsam mit Experten und Verbänden ein umfassendes Positionspapier erarbeitet. Gemäß dem Motto „Nichts über uns ohne uns!“ werden die Betroffenen in den Mittelpunkt gerückt, weg vom alten Fürsorgesystem hin zu sozialer Teilhabe und Inklusion. "Menschen mit Behinderung müssen nicht in die Gesellschaft integriert werden, wenn man sie nicht vorher ausgrenzt!", so die Behindertenbeauftragte Sivia Schmidt. "Wenn Kinder mit und ohne Behinderung in Ganztagsschulen gemeinsam lernen, ist Integration im Erwachsenenalter selbstverständlich. Wir fordern deshalb gleiche Beschäftigungschancen und einen lebensunterhaltssichernden Lohn, um die Betroffenen aus der Abhängigkeit der Sozialhilfe herauszuholen. Wir brauchen umfassende Barrierefreiheit, damit Wohnen mitten in der Gemeinde statt in Heimen möglich wird, und wir fordern grundsätzlich diskriminierungsfreie Beförderung in allen Verkehrsbereichen und auf allen Bahnhöfen. Auch ein barrierefreier Tourismus – gerade bei uns im Norden – steht auf unserer Agenda. Die Umsetzung dieser Forderungen braucht einen langen Atem, aber darf nicht an knappen Mitteln scheitern, wenn wir unserem Anspruch auf Teilhabe und Unabhängigkeit gerecht werden wollen."
Noch immer sind heutzutage viele Wege unüberwindbar, Chancen auf ein „normales“ Leben sind oft begrenzt. Aus diesem Grunde soll gemeinsamen mit Betroffenen, ihren gewählten Vertretern und Verbänden sowie den vielen ehrenamtlich Tätigen und Angehörigen über bestehende Probleme, Zielsetzungen und Maßnahmen zur Umsetzung diskutiert werden. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Homepage: SPD-Stormarn


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