Heute 01.04.20

SPD-Moorrege
19:00 Uhr, Vorstandssitzung ...

Demnächst:

03.04.2020
SPD-Heidgraben

19:00 Uhr, SPD Bürgerstammtisch fällt aus - Grund : Corona ...

06.04.2020
SPD-Jevenstedt

19:30 Uhr, Öffentliche Sitzung des ...

QR-Code
Pflegekinder in Not?

Veröffentlicht am 01.02.2012, 11:26 Uhr     Druckversion

Dr. Gitta Trauernicht und Serpil Midyatli:
Sozialminister hat Kinder- und Jugendhilfegesetz nicht gelesen!
Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein fordert angesichts des Todes von Chantal (Pflegekind
in Hamburg) landesrechtliche Standardisierungen zur Überprüfung von Pflegeeltern (Lübecker
Nachrichten vom 31.01.2012). Dazu erklären die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der
SPD-Landtagsfraktion, Serpil Midyatli, und die Abgeordnete Dr. Gitta Trauernicht:
Aus unserer Sicht ist der Vorschlag des Kinderschutzbundes eine Möglichkeit, die Qualität im
Pflegekinderwesen zu sichern.
„Völlig unverständlich ist die Weigerung des Sozialministeriums, diese Idee aufzugreifen. Das
Ministerium versteigt sich sogar zu der Behauptung, dass landesgesetzliche Regelungen nicht
möglich seien. Eine völlige Fehlleistung“, sagt Serpil Midyatli.
Gitta Trauernicht ergänzt: „Einschlägig sind im Bundeskinder- und Jugendhilfegesetz die §§ 43-
48a Schutz von Kindern und Jugendlichen in Familienpflege und Einrichtungen sowie § 44
Vollzeitpflege und § 49 Landesrechtsvorbehalt. Hier heißt es: ’Das Nähere über die in diesem
Abschnitt geregelten Aufgaben regelt das Landesrecht.’“
Wir fordern den Sozialminister auf, das von ihm ohnehin sträflich vernachlässigte Landes-
Kinderschutzgesetz Schleswig-Holstein zu nutzen und Standards in der Vollzeitpflege zu
festzusetzen.

Homepage: Dr. Gitta Trauernicht, MdL


Kommentare
RE: Pflegekinder in Not?, Carsten Schröder, (01.02.2012, 18:11 Uhr)