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Oberstufe an der Reinbeker Gemeinschaftsschule - Reinbeker SPD-Fraktion begrüßt

Veröffentlicht am 02.08.2012, 20:14 Uhr     Druckversion


„Wir begrüßen die Initiative der Schulkonferenz der Reinbeker Gemeinschaftsschule, in dieser Schule eine gymnasiale Oberstufe einzurichten.“ Mit dieser klaren Aussage reagierte Volker Müller, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Reinbeker Stadtverordnetenversammlung, auf einen Brief des Schulleiters der Gemeinschaftsschule Frank Lölling, in dem dieser den entsprechenden Beschluss der Schulkonferenz vom 7. Mai 2012 jetzt publik gemacht hatte.
Mit der Einrichtung einer eigenen gymnasialen Oberstufe in der Gemeinschaftsschule trage die Stadt der wachsenden Attraktivität der Schule am Mühlenredder Rechnung und schaffe zugleich eine sinnvolle Alternative zu dem G8-Bildungsgang zum Abitur, den die Sachsenwaldschule anbiete, so der schulpolitische Sprecher der Reinbeker SPD-Fraktion, Tomas Unglaube. Auch sei zu erwarten, dass sich angesichts dieses Angebots nun auch vermehrt Eltern für diese Schulform entschieden.

Dass sich die Gemeinschaftsschule zunehmender Beliebtheit erfreut, zeigen die aktuellen Anmeldezahlen: Statt der im Schulentwicklungsplan der Stadt für die künftigen 5. Klassen prognostizierten 57 Schülerinnen und Schüler werden nach den Sommerferien knapp 80 Kinder neu in die Gemeinschaftsschule eingeschult werden; an Stelle der erwarteten Zahl von insgesamt 335 Schülerinnen und Schülern plant das Schulamt in seinen Zuweisungen mit ca. 430 Kindern und Jugendlichen.
Auch wenn eine Entscheidung über die Schaffung der gymnasialen Oberstufe in der Gemeinschaftsschule nicht innerhalb der nächsten Wochen ansteht, wird dieses Thema doch schon die Beratungen zur Raumoptimierung in den Reinbeker Schulen, die am 7. August 2012 im Sozial- und Schulausschuss fortgesetzt werden, beeinflussen: „Wir dürfen bei den Klassen- und Fachräumen jetzt nichts planen, was uns die Schaffung einer eigenen gymnasialen Oberstufe in der Gemeinschaftsschule in zwei bis drei Jahren unmöglich macht“, gibt Volker Müller zu bedenken.

Der Trend, da ist sich der SPD-Fraktionsvorsitzende sicher, werde dahin gehen, „dass es in Städten und Mittelzentren von der Größe Reinbeks nebeneinander Gymnasien mit einem G8-Angebot und Gemeinschaftsschulen mit einem G9-Angebot geben wird.“ Wegen der notwenigen Abstimmung im Mittelzentrum wird die SPD-Fraktion daher auch bereits in der übernächsten Woche Gespräche mit Kommunalpolitikern der Nachbarkommunen aufnehmen.

Homepage: SPD-Reinbek


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