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Franz Thönnes bewirbt sich erneut für SPD-Kandidatur zum Deutschen Bundestag

Veröffentlicht am 06.08.2012, 13:13 Uhr     Druckversion

Im Wahlkreis 8 Segeberg – Stormarn-Mitte bewirbt sich erneut der Abgeordnete Franz Thönnes für die SPD-Kandidatur zur Bundestagswahl 2013. Dies hat der Sozialdemokrat bereits Ende Juli den Ortsvereinsvorsitzenden und Kreisvorständen seiner Partei in einem Schreiben mitgeteilt. Die Wahlkreisdelegiertenkonferenz zur Nominierung soll am 4. Dezember 2012 in Henstedt-Ulzburg stattfinden.
Der 57-jährige SPD-Politiker ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Im Anschluss an seine Aufgabe als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender war er von 2002 bis 2009 Parlamentarischer Staatssekretär in den Bundesministerien für Gesundheit und Soziale Sicherung sowie Arbeit und Soziales. Nach der letzten Bundestagswahl wurde er Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und Berichterstatter seiner Fraktion für alle Länder des Ostseeraumes sowie Russland. Dabei kommen ihm seine Funktionen als Vorsitzender der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe und Leiter der Delegation des Deutschen Bundestages in der Ostseeparlamentarierkonferenz zu Gute.

Thönnes: „Gemeinsam will ich mit meinen Parteifreunden dafür werben und kämpfen, dass wir nach vier Jahren schwarz-gelber Koalition wieder eine SPD-geführte, solide Bundesregierung bilden können. Für eine verantwortungsvolle Politik nach der Bundestagswahl brauchen wir eine enge Verbindung von sozialer Gerechtigkeit und Zusammenhalt, nachhaltiger ökologischer Ausrichtung sowie wirtschaftlichem Erfolg und soliden Finanzen in Deutschland und Europa.“

Im Wahlkreis kommt es für den langjährigen Sozialpolitiker darauf an, dass die Kreise Segeberg und Stormarn ihre hervorragende wirtschaftliche Position behalten. Damit könnten sie auch weiterhin gute Standorte für Arbeit, Ausbildung und Wohnen über alle Lebensphasen sein. Wichtig sei jedoch sich den demographischen Herausforderungen mit wirksamen Konzepten zu stellen, wie beispielhaft bereits mit den Mehrgenerationenhäusern in Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Bad Oldesloe geschehen. Ebenso ist es für die Attraktivität der Wirtschaftsregion von großer Bedeutung ausreichende Kinderbetreuungsangebote anzubieten, damit auch Alleinerziehende Familie und Beruf optimal miteinander vereinbaren können. Dies gehört genauso zu guter Arbeit wie die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes und der Verbesserung der Mitbestimmung sowie der Arbeitsbedingungen bei Leih- und Zeitarbeit.

Im Übrigen ist es für den SPD-Bundestagsabgeordneten nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch eine Antwort auf die demographischen und ökologischen Herausforderungen, wenn nun über die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die Spitzensteuersatz-Anhebung und die Erbschaftssteuer diskutiert wird. Schließlich geht es um die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates, damit dieser gute Bildung, soziale Sicherheit und Innovationsfähigkeit gewährleisten kann.

Aber auch die internationale politische Arbeit ist für Thönnes eine weitere Motivation für eine erneute Kandidatur. Für ihn stehen die Sozialdemokraten angesichts der aktuellen Situation in Europa vor großen Herausforderungen. „Wir tragen Verantwortung dafür, dass Europa als das große Friedensprojekt nach dem 2. Weltkrieg erfolgreich weiterentwickelt wird. Deshalb will ich, dass sich das Primat der Politik vor den Finanzmärkten behauptet. Und es gilt, Europa demokratischer zu machen, es mit der Bildung einer Finanz-, Wirtschafts- und Sozialunion zu stärken und mit einer breiten Bürgerbeteiligung zu erneuern“, so der SPD-Politiker.

Homepage: Franz Thönnes, MdB


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