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31.03.2013 | 11:17
01.01.2013 | 12:52
28.11.2012 | 00:32
Veröffentlicht am 19.08.2012, 17:31 Uhr 
„Auch wenn Reinbek – rein statistisch betrachtet – zu den reichen Kommunen in Deutschland gehört und hier überdurchschnittliche viele Menschen in Eigenheimen oder Eigentumswohnungen leben, dürfen wir nicht vergessen, dass auch in unserer Stadt Menschen leben, die sich Wohnungen zu marktüblichen Preisen kaum oder gar nicht leisten können. Hier ist auch die Politik gefordert.“
Mit dieser klaren Ansage trat Volker Müller, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Reinbeker Stadtverordnetenversammlung im Anschluss an die letzte Fraktionssitzung vor die Presse.
Die SPD werde es nicht zulassen, dass junge Familien und Einzelpersonen mit geringem Einkommen aus der Stadt verdrängt werden. Reinbek müsse seine ausgeglichene soziale Balance behalten. „Angesichts ihres Schuldenstandes hat die Stadt nicht die finanziellen Möglichkeiten, hier größere Beträge zu investieren“, gibt Müller zu bedenken. „Aber wir werden gemeinsam mit interessierten privaten Investoren sowie in Reinbek bereits aktiven Vermietern und Baugenossenschaften überlegen, welche Hilfen seitens der Stadt zum Beispiel planungsrechtlicher Art gegeben werden können, ohne Millionensummen aus der Stadtkasse zu investieren.“
Auch werde die SPD-Fraktion eine Anregung ihres baupolitischen Sprechers Bernd Syska prüfen, ob ein Teil des Geldes, das durch den bereits beschlossenen Verkauf städtischer Einzelimmobilien erlöst wird, gezielt für die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums genutzt werden könne.
Homepage: SPD-Reinbek
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