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Offensive für bezahlbares Wohnen

Veröffentlicht am 17.01.2013, 23:01 Uhr     Druckversion

Foto: Andreas Breitner Nach Hamburg jetzt auch in Schleswig-Holstein

„Immer mehr Menschen ziehen in die Ballungsräume, der Siedlungsdruck auf die Metropolregionen wird in den kommenden Jahren zunehmen“, glaubt Martin Habersaat, Abgeordneter für Stormarn-Süd und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Bezogen auf ganz Schleswig-Holstein seien die Mieten in den vergangenen Jahren gesunken, im Hamburger Rand allerdings deutlich gestiegen.Hamburg habe auf die Wohnungsknappheit reagiert, indem nach dem Willen der SPD und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz pro Jahr 6000 neue Wohnungen in Hamburg gebaut werden sollen. Weil die die gesamte Region und nicht nur die Stadt Hamburg betroffen ist, startet auch Schleswig-Holstein eine Offensive für bezahlbaren Wohnraum.

Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner hat die Kommunen zu einer aktiven Wohnungspolitik aufgerufen: „Mehr Wohnungen zu bezahlbaren Mieten entstehen nur in einem breiten Bündnis aus Planern, Wohnungsunternehmern, Investoren und tatkräftigen Kommunalpolitikern.“ Er ermuntert die Kommunen, aktive Wohnungspolitik zu betreiben. Das Innenministerium stellt bis Ende 2014 zunächst insgesamt 50 Millionen Euro aus dem Wohnraumförderprogramm des Landes zur Verfügung, um speziell den Neubau von rund 450 preiswerten Mietwohnungen zu fördern.

Das Land fördert künftig 85 Prozent statt bisher 75 Prozent der Gesamtkosten einer neu gebauten Wohnung. Die höhere Fördersumme sorgt für moderate Mieten in qualitativ guten Wohnungen. Martin Habersaat, hofft, dass die Mittel vor Ort genutzt werden: „Die Initiative der Landesregierung kann helfen, auf steigende Mieten und fehlende Wohnungen im Hamburger Rand zu reagieren. Dazu müssen aber auch geeignete Flächen und Träger, gerne Genossenschaften, für Bauprojekte gefunden werden. Ich hoffe, die Parteien und Wählergemeinschaften greifen das Thema auch in ihren Programmen zur Kommunalwahl auf.“ Wenn das Programm ein Erfolg werden, könne er sich eine Fortsetzung gut vorstellen, so der Abgeordnete.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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