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Mehr EU-Fördermittel für Wirtschaftsprojekte in den Kreis Plön holen!

Veröffentlicht am 13.02.2013, 10:44 Uhr     Druckversion

Volker Ratje, Melanie Stoßberg, Lutz Schlünsen, Uwe  Hemens SPD-Kreistagsfraktion Plön
10. 2. 2013
SPD Kreistagsfraktion: Mehr EU-Fördermittel für Wirtschaftsprojekte in den Kreis Plön holen!
In einem Informationsgespräch mit Uwe Hemens, Herrn Bernd Stiebel und Volker Ratje von der Wirtschafts-Förderungs-Agentur Kreis Plön (WFA) haben sich der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Lutz Schlünsen und die Kreistagsabgeordnete Melanie Stoßberg, Mitglied im Dänisch-Deutschen INTERREG Ausschuss Fehmarnbeltregion, über die Möglichkeiten der EU-Förderprogramme ausgetauscht. Dabei begrüßten sie das stärkere Engagement und bessere Zusammenspiel der Träger, u. a. des Jugendaufbauwerkes Plön Koppelsberg und der WFA, welches im vergangenen Jahr beim INTERREG-Förderprogramm erfolgt ist. Sowohl das Projekt Futura Maritima, als auch POSEIDON widmet sich lernschwachen bzw. lernbehinderten Jugendlichen in der Fehmarbeltregion, um diese auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Zum einen durch Steigerung der Mobilität, zum anderen mit „Bildung durch Produktion“.

Im nächsten Entscheidungsprozess stehen zwei neue vielversprechende Projekte für den Kreis an. Zum einen ein Projekt zum Thema Demenz, mit dem Ziel einer besseren Kommunikation, um die Situation und Ansprechbarkeit Demenzkranker zu erleichtern. Schulungsbausteine nach Maß sollen den Pflege- und Beratungsalltag erleichtern und damit die Qualität der Arbeit für die demenziell erkrankten Menschen erhöhen. Lernen mit Hilfe der best-practice Modelle spart Ressourcen in beiden Ländern und ermöglicht den Austausch pflegewissenschaftlicher, beraterischer und struktureller Erkenntnisse in der Partnerregion Seeland/DK.

Ein weiteres Projekt dient der Vernetzung des Bürgerschaftlichen Engagements, bei dem Kommunen, Kreisfeuerwehr und Kreissportverband beteiligt werden. Beide genannten Projekte unterstützen die Kreisstrategie im Handlungsfeld 3, das Zusammenleben im Kreis Plön sozial zu gestalten.

Auch das Projekt Standortmarketing für den Bereich der Fehmarn-Belt Region ist ein wichtiger Baustein, ergänzte Geschäftsführer Uwe Hemens.

Aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft konnte der Kreis Plön in der fast abgelaufenen Förderperiode (2007- 2013) nicht mehr so stark profitieren wie in der Vergangenheit. „Die Projekte, die bei uns gefördert wurden, waren überwiegend von touristischen Infrastrukturmaßnahmen geprägt“, berichtet Bernd Stiebel. „Es werde immer schwerer für unsere Städte und Gemeinden, die notwendigen Eigenmittel zur Gesamtfinanzierung aufzubringen.“ Trotz knapper Kassen wäre von großer, überregionaler Bedeutung Projekteanträge wie u.a. „Erlebnispromenade Marina Wendtorf“ noch auf den Weg zu bringen.

„Im kommenden Förderzeitraum 2014- 2020 werden sich die Rahmenbedingungen gravierend verändern. Die Zeiten, in denen Promenaden und Gewerbegebiete gefördert wurden, werden abgelöst durch neue Schwerpunkte. Die voraussichtlich zukünftigen Kernförderbereiche dienen u.a. zur ´Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation´, ´Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU´ und ´Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2- Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft´ “, so Stiebel.


Es haben andere Kreise und Städten mit Großprojekten viel Geld erhalten. "Dennoch müssen wir im Kreis Plön hier besser werden“, so Schlünsen. „Ich bin der Auffassung, dass die Mittel für eine personelle Verstärkung, die der Kreistag für den Bereich der EU-Fördermittel bei der WFA bereit gestellt hat, gut angelegtes Geld ist. Ziel muss es sein, auch in der bevorstehenden neuen Förderperiode mehr Geld in den Kreis Plön zu lotsen. Durch die Veränderung der Förderkulisse ist erkennbar, dass sich die Bereiche ein wenig verschieben. Verstärkt werden die Bereiche der Nachhaltigkeit und des Energie- und Klimaschutzes gefördert. Es muss uns gelingen, mit potentiellen Partnern schon am Start geeignete Projekte in der Schublade zu haben. Auch wenn die Ausgestaltung der Förderrichtlinien für die zukünftigen Programme noch nicht abschließend geklärt sind, sind innovative Träger, Unternehmenspartner oder Verbände oder Innungen aufgefordert, schon einmal Vorüberlegungen zu starten. Die WFA im Kreis Plön kann und sollte gern genutzt werden, so Schlünsen und Stoßberg abschließend.

Homepage: SPD Kreis Plön


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