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Hamburg und Schleswig-Holstein eng verflochten

Veröffentlicht am 25.02.2013, 19:42 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL „Die Grenzen sind nicht auf der Karte, sie sind in unseren Köpfen,“ mit diesen Worten fasste vor ziemlich genau einem Jahr der mittlerweile zum Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins gewählte Torsten Albig die Arbeit der Enquete-Kommission „Norddeutsche Zusammenarbeit“ zusammen. Ob und wie sich diese Grenzen verschoben haben, darüber finden sich in der vor kurzem veröffentlichten statistischen Analyse des Statistischen Amtes beider Länder einige Anhaltspunkte.Auf knapp 40 Seiten werden unterschiedlichste Aspekte auf Grundlage statistischer Erhebungen dargestellt und untersucht. Darunter Pendlerverhalten, Bevölkerungswanderung, Krankenversorgung, Eheschließungen oder das Verhalten wirtschaftlicher Unternehmen mit Standorten in beiden Ländern.

Martin Habersaat, einst Mitglied der Enquete-Kommission und heute stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, fühlt sich in seinem Streben nach einer verbesserten länderübergreifenden Kooperation bestätigt. Im Schuljahr 2011/12 wurden rund 182.500 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Hamburg unterrichtet, davon fast 3.400 mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein.
Ein verbessertes Gastschulabkommen ab 2015 soll den gegenseitigen Austausch verstärken. Auf dem täglichen Weg zur Arbeit fahren täglich 155.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte von Schleswig-Holstein nach Hamburg, in umgekehrter Richtung sind 50.100 Menschen unterwegs.

Für viele Neu-Schleswig-Holsteiner ist der Blick nach Hamburg selbstverständlich, so sind im Jahr 2011 rund 23.400 Personen von Hamburg nach Schleswig-Holstein gezogen. Der Gegenstrom von Schleswig-Holstein nach Hamburg war mit 19.200 Menschen etwas weniger stark ausgeprägt. Interessant ist auch die regionale Verteilung der Eheschließungen, so scheint das Land der Horizonte auf Hamburger und Hamburgerinnen eine ganz besondere Anziehung zu haben, denn 1.180 der insgesamt über 7.000 Eheschließungen fanden in Schleswig-Holstein statt. Das freut den Landtagsabgeordneten: „Schleswig-Holstein ist für die Menschen in Hamburg offenbar mit positiven Emotionen verbunden. Das ist umgekehrt auch so, und wir sollten daran arbeiten, dass sich das noch verstärkt.“

Die statistische Analyse kann auf der Internetseite des Statistischen Amts für Hamburg und Schleswig-Holstein kostenlos abgerufen werden.
http://www.statistik-nord.de/uploads/tx_standocuments/SI_SPEZIAL_II_2013.pdf

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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