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SPD verabschiedet Kommunalwahlprogamm Schwerpunkte: Kinder, Bildung, Stadtentwic

Veröffentlicht am 23.03.2013, 17:31 Uhr     Druckversion

Klaus-Dieter Hinck

Bad Bramstedt. Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung diskutierten und verabschiedeten die Bad Bramstedter Sozialdemokraten in der vergangenen Woche ihr Wahlprogramm für die Jahre 2013 – 2018.

Ortsvereinsvorsitzender Klaus-Dieter Hinck: „Der Ausbau der Kinderbetreuung und die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft sind zwei große Schwerpunkte, die uns die kommen Jahre sehr beschäftigen und finanziell stark beanspruchen werden. Aber wir als Sozialdemokraten sehen darin einen großen Schwerpunkt unserer politischen Tätigkeit.“

Bei der Kinderbetreuung will die SPD den Rechtsanspruch auf Kinderkrippenplätze  vollständig erfüllt wissen, ob mit der bevorzugten Lösung Krippenplätze oder mit Tagesmüttern. Bei der Entwicklung der Bildungslandschaft sieht die SPD als besonderes Ziel die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Gemeinschaftsschule Auenland. Fraktionssprecher Bodo Clausen: „Bad Bramstedter Eltern sollen hier in Bad Bramstedt die Wahl haben, ob sie ihr Kind auf einen schulischen Weg schicken, der mit G8 oder G9  zum Abitur führen kann. Das werden wir unterstützen und voranbringen.“

Aber auch außerhalb der Schulen würde die SPD gern mehr Angebote für die nicht organisierte Freizeitgestaltung der Jugendlichen sehen. Hinck: „ Wir vernehmen immer wieder, dass der Ort wenig für Kinder und Jugendliche in der lockeren Freizeitgestaltung zu bieten hat, keine Treffpunkte. Wir hoffen, dass der Jugendbeirat und das Jugendzentrum dazu Ideen aufgreifen und weiterentwickeln können. Wir werden das nach Kräften unterstützen.“

Im Bereich des Sports hat die SPD den Umbau des Grandplatzes auf dem Schäferberg zu einem Kunstrasenplatz in ihr Programm aufgenommen und bleibt damit bei ihren bisherigen Aussagen zu diesem Thema, das die Rasensportler bewegt.

Die Innenstadtgestaltung und –entwicklung steht auch künftig ganz weit oben auf der Liste der SPD. Hinck: „Bad Bramstedt hat eine Kultur sehr langer Entscheidungsgänge. Zwar wussten wir seit Jahren, dass die Umgehungsstraße kommt, aber keine Pläne waren fertig.  Jetzt wird es aber höchste Zeit, die Innenstadt – und damit meinen wir nicht nur den Bleeck – zu einem Ort zu gestalten, an dem man sich gern aufhält und an dem mal so etwas wie Bummel- und Verweilatmosphäre aufkommt. Das vermissen die Bad Bramstedter Bürgerinnen und Bürger sehr. Politik und Geschäftswelt sollten das liefern können.“

Zur Stadtentwicklung gehört für die Sozialdemokraten aber auch der Ausbau des Gewerbegebiets am Lohstücker Weg. Fraktionssprecher Bodo Clausen: „Ich kann gern wiederholen, dass wir als SPD schon in den 1980er Jahren entsprechende Planungen gefordert haben und deshalb froh sind, dass sie endlich erfolgen. Bad Bramstedt hat im Vergleich zu anderen Orten entlang der A7 nur sehr geringe Gewerbesteuereinnahmen. Das ist Geld, das uns überall fehlt. Von dieser schiefen Ebene für unsere Finanzen müssen wir runter und für mehr Gewerbe und damit Gewerbesteuer sorgen.“

Die Finanzen sind denn auch die große Sorge für die kommenden Jahre. Der stellvertretende Fraktionssprecher Jan-Uwe Schadendorf: „Wir sehen z. B. noch Potential in stadteigenen Grundstücken. Zum einen müssen wir die Nutzungen optimieren und ein aktives Gebäudemanagement betreiben. Zum anderen müssen wir sehen, wo wir Grundstücke haben, die man planerisch entwickeln und zu Geld machen kann. Das hat nichts mit ‚Tafelsilber verkaufen‘ zu tun, sondern Silber wird es erst durch aktive Planungen für diese Grundstücke. Ein erstes Grundstück haben wir in Arbeit und das macht Hoffnung. Nur mit solchen Einnahmen werden wir die Maßnahmen für Kinder, Bildung und Innenstadt finanzieren können, ohne ständig an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit zu stoßen.“

Das verabschiedete Wahlprogramm wird jetzt von einer Redaktionsgruppe noch textlich verfeinert werden und wird nach Ostern für alle Bürger zur Verfügung stehen.

Homepage: SPD Bad Bramstedt


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