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Energiewende gemeinsam gestalten

Veröffentlicht am 04.12.2013, 19:19 Uhr     Druckversion

Foto: Torsten Albig

Ministerpräsident Albig würdigt länderübergreifende Zusammenarbeit der Metropolregion Hamburg


LÜBECK. Die Energiewende ist für Torsten Albig ein gesamtgesellschaftliches Projekt, das den Gestaltungswillen der Politik und die enge Zusammenarbeit der Länder erfordert. "Die Menschen müssen hinter der Energiewende stehen. Sie müssen davon überzeugt sein, dass sie funktioniert und sie nicht übermäßig belastet", sagte der Ministerpräsident auf der Regionalkonferenz der Metropolregion Hambur

 

Bürgerbeteiligung spiele eine wichtige Rolle. Entscheidend sei aber vor allem, die Energiewende so zu gestalten, dass die Strompreise für die Verbraucher niedrig gehalten werden. Dazu könne kostengünstige Onshore-Windenergie beitragen.

Der schleswig-holsteinische Regierungschef unterstrich, dass die Erneuerbaren Energien dezentraler strukturiert seien und die Energiewende immer über Landesgrenzen hinaus gedacht werden müsse. "Wie bringen all die kleinen Erzeuger an der schleswig-holsteinischen Westküste die Energie zu den vielen Kunden im Ballungsraum Hamburg? Hierfür braucht die Energiewende den Gestaltungswillen der Politik", sagte Albig.

Hamburg und Schleswig-Holstein lebten diese Zusammenarbeit bereits lange Zeit erfolgreich vor. Auch die Metropolregion Hamburg binde Teile von Niedersachen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in ihre Planungen mit ein. "Hier in der Metropolregion Hamburg sind wir bereits gut für die Zukunft aufgestellt. Aber damit tragen wir auch eine große Verantwortung. Wenn wir die Energiewende mit deutschem Know-How zum Exportschlager machen wollen, müssen wir zeigen, dass sie vor Ort funktioniert und erfolgreich ist", sagte Albig.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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