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„Bitte keinen Popanz aufbauen, Frau Kollegin!“

Veröffentlicht am 17.09.2014, 16:59 Uhr     Druckversion

Rossmann (SPD) weist grünen Angriff zurück und plädiert für Sachlichkeit

Auf die Angriffe seiner grünen Bundestagskollegin Dr. Valerie Wilms, die ihn als „scheinheilig“ bezeichnet hatte, hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann mit Gelassenheit reagiert. „Ich stelle mich gerne jeder Diskussion auch um schwierige Fragen der deutschen Außenpolitik und argumentiere zuhause nicht anders als in Berlin. Da sollte die Kollegin bitte keinen Popanz aufbauen“, so Rossmann.

Zu seinem Selbstverständnis als Volksvertreter gehöre schon immer, aktuelle politische Projekte und strittige Fragen aus der Bundespolitik im Wahlkreis zur Diskussion zu stellen. „Das habe ich in der Vergangenheit zum Beispiel beim Kosovo-Einsatz und mehrfach zu Afghanistan mit öffentlichen Veranstaltungen getan. Und das mache jetzt aktuell mit der Veranstaltung in Wedel und beim Wasserturm-Frühstück am 2. Oktober in Elmshorn mit der aktuellen Außenpolitik, zu der auch die Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak gehören“, so Rossmann. „Das sind öffentliche und offene Diskussionen, bei denen ich über meine Positionen und mein Abstimmungsverhalten informiere und aus denen ich auch kritische Rückmeldungen gerne mit zurück nach Berlin nehme.“

Über seine nicht unkritische Zustimmung zu den Waffenlieferungen an die Kurden informiert der Abgeordnete auch bereits seit dem 8. September auf seiner Homepage, wo die von Rossmann in diesem Zusammenhang abgegebene Persönliche Erklärung dokumentiert ist. Er vertrete in dieser Frage eine Position, die derjenigen sehr nahe kommt, die auch viele Grüne wie zum Beispiel der Bundesvorsitzende Cem Özdemir einnehmen. Rossmann: „Letztlich geht es darum, dass humanitäre Hilfen vor Ort notfalls auch mit Waffen abgesichert werden können und damit den Menschenrechtsverbrechen der IS Einhalt geboten wird. Das ist für mich ausschlaggebend, und hier hilft auch Deutschland.“

Im Übrigen habe er sich nicht wie unterstellt als Pazifist geriert. „Der Titel meines Referats bei der SPD Wedel, auf das Frau Wilms ja wohl abzielt, lautet ‚Friedenspolitik heute: Was heißt das für Rüstungspolitik und Einsätze der Bundeswehr?‘. Wenn man sich darüber ereifern möchte, dass der dortige Ortsverein seine Einladung mit einer Grafik von Jürgen Pieplow aus der Zeit der Friedensbewegung illustriert hat – dann bitte!“

Rossmann hofft jetzt, dass Wilms‘ Wortmeldung bei seinen Veranstaltungen für volle Säle sorgt: „Ich freue mich, wenn die ganze Aufregung letztlich zu einer engagierten und guten, aber sachlichen Diskussion führt. Davon haben wir alle mehr als von persönlichen Angriffen wie denen von Frau Wilms.“

Homepage: SPD-Pinneberg


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