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Kreiskonferenz der AG 60plus Dithmarschen

Veröffentlicht am 28.10.2014, 18:43 Uhr     Druckversion

Die AG 60 plus Dithmarschen führte am 25. Oktober in Meldorf eine Kreiskonferenz durch.

Als Gast nahm der Bundestagsabgeordnete Matthias Ilgen an der Konferenz teil. Nach der Begrüßung der Zahlreich erschienen Genossinnen und Genossen durch die Vorsitzende Aletta Thies, berichtete Matthias Ilgen über seine Berliner Erfahrungen, ein Jahr „Große Koalition“.

Er  berichtete unter anderem über  die Debatte zur  Sterbehilfe. Seiner Meinung nach kann es  nicht sein, dass Betroffene  ins Ausland gehen müssen um ihren Wunsch erfüllt zu bekommen. Bei der Abstimmung im Bundestag wird es bei diesem Thema keinen Fraktionszwang geben.  Seiner Meinung nach, isti es zur Zeit völlig offen, wie sich die Abgeordneten positionieren.   

Ein weiteres Thema war die Rente. Nach seiner Meinung wird sich die Rente mit 63 auswachsen. Jeder der 40 Jahre gearbeitet hat, sollte mit 63 Jahren in Rente gehen können. Angesprochen wurde auch die Mütterrente. Von den Teilnehmern der Versammlung wurde dazu berichtet, dass es dazu kommen kann, dass Witwenrente gekürzt wird.

Nach Meinung Ilgens muss mehr für die Ausbildung getan werden.    Das ist für die Volkswirtschaft ungemein wichtig. Ausbildung ist wichtiger als über das Renteneintrittsalter zu streiten. Weitere Themen Krankenversicherung,  Gesundheitsfonds. Wettbewerb zwischen den Krankenkassen wäre wichtig. Die Wechselwilligkeit der Versicherten fehlt. Wechsel könnte zu Beitragsanpassung führen. Es stellt sich auch die Frage, wie viele Krankenkassen benötigen wir.  Weiteres Thema war die Pflegereform. Die Leistungen werden verbessert. Eingeführt werden soll ein Pflegeunterstützungsgeld, Sachleistungen werden dynamisiert. Auch das Pflegegeld wird erhöht. Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen soll es geben. Nach Meinung von Ilgen sollten auch die Stufen in der Pflegeversicherung verändert werden. Statt drei Stufen sollte es fünf Stufen geben. Die Sprünge wären dann nicht so groß. Für Demenzkranke sollte mehr getan werden.

Pflegekräfte sollten besser ausgebildet und auch besser bezahlt werden. Es kann nicht sein, dass sie ihre Ausbildung selber bezahlen müssen.

Nach seinen Ausführungen erfolgte eine rege Diskussion. In der Diskussion ging es um die Strompreise, die EEG – Umlage, diese soll gesenkt werden, für die Kunden wird nicht viel übrig bleiben.  Einige Gesellschaften haben schon angekündigt die Durchleitungsgebühren zu erhöhen.  Die Höhe des Strompreises wird in erster Linie durch die Steuern beeinflusst. Thema auch die Maut. Nach Ilgens Meinung wird Dobrindt das nicht dem Europarecht entsprechend  hin bekommen. Seiner Meinung nach würde sich die Sache auch nicht rechnen. Die Einnahmen würden durch den Aufbau der Administration und der Verwaltung aufgezehrt.

Die Vorsitzende Aletta Thies ging in Ihrem Rechenschaftsbericht auf die Veranstaltungen im Jahre 2014 ein.

Stattgefunden haben das traditionelle „Winterliche Kaffeetrinken“, Veranstaltung mit Polizei und „Weißem Ring“ – sehr informativ und interessant. Eine geplante Reise nach Brüssel wurde leider nichts. Im November ist noch eine Veranstaltung zum letzten Weg, Sterbehilfe geplant.

 

 

Homepage: AG60plus - Dithmarschen


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