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Der letzte Weg.... eine Veranstaltung der AG 60plus Dithmarschen

Veröffentlicht am 08.12.2014, 18:31 Uhr     Druckversion

Das  Podium

Angesichts der stattfindenden Diskussion zum Thema Sterbehilfe hatte sich die AG 60plus mit einer Podiumsveranstaltung an dieses unausweichliche, aber schwierige Thema herangewagt.

War es nun der Zeitpunkt (einen Tag vor dem 1. Advent) oder der gleichzeitig stattfindende Adventsweihnachtsmarkt im Landesmuseum leider waren nur wenig Zuhörer/innen zu der Veranstaltung gekommen. 

Diejenigen die sich aber entschlossen hatten erlebten eine intensive, zum Teil emotional Diskussion. Die Vorsitzende dr Arbeitsgemeinschaft, Aletta Thies, begrüßte die Diskutanten und gab zu, dass sie sich bei der Auswahl des Themas   selber stark mit der Frage: „Gibt es ein Recht auf einen selbstbestimmten Tod“, auseinandergesetzt habe.

Anneliese Peters als Moderatorin   stellte die Podiumsteilnehmer/innen vor, die jeweils kurze Statements abgaben.

Da war der MdB Matthias Ilgen, der von der  vorangegangenen Bundestagsdebatte und den  unterschiedlichen Meinungen zum Thema Sterbehilfe berichtete. 

Manuela Nancekievill , die vor Jahren in Meldorf die Hospizbewegung ins Leben rief,  mit damals  37 Mitgliedern anfing, heute sind es weit über 400. Sie betonte die Notwendigkeit  einer umfassenden Begleitung auf diesem letzten Weg und zeigte die Vielseitigkeit der zum größten Teil ehrenamtlichen Arbeit auf.   Ihr zur  Seite stand Dr. Jochen Pinker, der als Palliativmediziner die Möglichkeit aufzeigte, mit denen  einem Sterbenden die letzten Tage und Stunden erleichtert werden können, aber er zeigte auch die rechtlichen Grauzonen, vor denen die Mediziner manchmal stehen.

Werner Lehr als Vertreter der Gesellschaft für Humanes Sterben war der Meinung, dass jede/r das Recht hat, das Ende seines Lebens selbst zu bestimmen, lehnte aber auch  die aktive Sterbehilfe ab.

Heiko Boysen, Pastor aus Büsum zeigt  an Hand von Beispielen, wie wichtig  von der christlich ethischen Seite  die aktive Begleitung  auf dem letzten Weg ist, den wir ja alle irgendwann gehen   müssen. 

Im Frühjahr wird das Thema im Bundestag erneut auf der Tagesordnung stehen. Die AG 60 plus wird dann  noch einmal die  Veranstaltung wiederholen, mit der Hoffnung auf mehr  Resonanz. 

Homepage: AG60plus - Dithmarschen


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