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HVV-Tarifreform in Aussicht

Veröffentlicht am 21.08.2019, 14:42 Uhr     Druckversion

Wird es besser für die S-Bahnstationen Wohltorf und Aumühle?

 

Es fehlen nur die Stationen Wohltorf und Aumühle, um die S21 komplett in den HVV-Großbereich zu verlegen. Geschähe dies, kämen mehr Menschen aus Reinbek, Wohltorf, Aumühle und Umgebung in den Genuss günstigerer Fahrkarten, gleichzeitig würde die Innenstadt von Reinbek von den parkenden Autos aus Aumühle und Wohltorf teilweise entlastet, da derzeit viele Einwohner der Nachbargemeinden auf dem ÖPNV-Weg nach Hamburg ihre Autos in Reinbek parken. Derzeit kostet eine Einzelfahrkarte von Reinbek zum Hamburger Hauptbahnhof 3,30 Euro, von Wohltorf und Aumühle aus werden 5,40 Euro fällig. In den vergangenen Jahren gab es deshalb zahlreiche Initiativen aus Reinbek und Umgebung, diese Verbesserung zu erreichen. Bei einer Veranstaltung vor den Sommerferien sagte der Reinbeker Landtagsabgeordnete Martin Habersaat einen erneuten Anlauf zu. Und zumindest mittelfristig sieht er Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation.

 

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion berichtet: „Ich habe Kontakt zur Geschäftsführung und zu Aufsichtsratsmitgliedern des HVV aufgenommen, dies sind beispielsweise die Landträge Henning Görtz (Kreis Stormarn) und Christoph Mager (Kreis Herzogtum Lauenburg). Dort habe ich erfahren, dass im HVV derzeit über eine grundsätzliche Tarifstrukturreform diskutiert wird.“ Nach Schätzungen von HVV-Geschäftsführer Lutz Aigner sei für dieses Projekt ein Zeitraum von drei Jahren zu erwarten. „Es wird abzuwarten sein, ob dann überhaupt noch über heutige Zonengrenzen diskutiert wird oder es ganz neue Tarifmodelle gibt. Jedenfalls besteht die Hoffnung, dass es nicht mehr innerhalb Reinbeks zu so einem Preisaufschlag kommt“, so Habersaat. Er werde an dem Thema dranbleiben.

 

Auszug aus dem Schreiben von Martin Habersaat an den HVV:

Der HVV-Großbereich scheint einmal mit einem gedachten Radius von ca. 20 km um die Hamburger Innenstadt entstanden zu sein. Wenn man sich andere „Grenzbahnhöfe" anguckt, so liegen Tanneneck, Meeschensee, Ahrensburg-Gartenholz und Ashausen (allesamt Großbereich) ca. 23 km vom Zentrum entfernt, Wohltorf aber nur 20 km, Aumühle auch nur 22 km. Da die S21 in Aumühle endet, würde der „Schmerz der Grenze“ auch nicht auf die nächste Station verlagert werden.

Mehr Fahrgäste würden im Extremfall eine Ausweitung des Verkehrsangebots erfordern, was dann zu Mehrkosten führen würde. Für den Ausgleich der Mindereinnahmen bzw. für die Mehrkosten einer Angebotsausweitung wären letztlich weder die Verkehrsunternehmen noch der HVV, sondern die Aufgabenträger verantwortlich, also vornehmlich die betreffenden Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg und ggf. auch noch die Gemeinden und das Land. Ich würde mich freuen, wenn darüber ein Gesprächsprozess in Gang gebracht werden könnte.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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