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Bad Bramstedt 2040 - SPD startet Beratungen zur Fortschreibung der Stadtplanung

Veröffentlicht am 29.04.2020, 15:34 Uhr     Druckversion

Bad Bramstedt. In einer ganztägigen Klausurtagung hat die Fraktion der SPD Bad Bramstedt - noch kurz vor den Corona-Beschränkungen -die Arbeit aufgenommen, die Grundlagen für die künftige Entwicklung Bad Bramstedts fortzuschreiben.

Stadtverordneter und Ortsvereinsvorsitzender Klaus-Dieter Hinck: „Der letzte Flächennutzungsplan, der die großen Entwicklungsziele des Ortes bestimmt, wurde vor der Jahrtausendwende verabschiedet und sollte für die nächsten 10-15 Jahre gelten. Da sind wir schon einige Jahre drüber hinaus und es wird Zeit, sich neue Gedanken zu machen, wie Bad Bramstedt im Jahr 2040 aussehen soll.“

Mehrere Fraktionsmitglieder hatten sich auf verschiedene Themen vorbereitet und so fand eine mehrstündige intensive Diskussion im Bad Bramstedter Schloß statt.

Deutliche Einmütigkeit bestand darin, dass der Charakter des Ortes als liebenswerte Kleinstadt im Grünen unbedingt erhalten bleiben und als Unterscheidungsmerkmal betont werden soll.

„Wachstum mit Augenmaß ist das Ziel“, sagt Arnold Helmcke, der als dienstältester Stadtverordneter der SPD seit Jahrzehnten die städtischen Planungen begleitet.

Für die Zukunft sei wesentlich strukturierter und geplanter als bisher mit der Ausweisung neuer Baugebiete umzugehen, damit die Infrastruktur an Kindertagesstätten und Schulen mit der Ortsentwicklung mithalten kann. Deutlich wurde bei den dazu vorgestellten Zahlen allerdings auch, dass die aktuell große Nachfrage gerade bei den KiTas nicht hauptsächlich durch den Zuzug, sondern durch das gesetzlich verankerte Recht auf einen KiTa-Platz verursacht wird.  Hinck: „Es ist gut, dass dieses Recht intensiv genutzt wird, aber weil niemand in der Intensität damit gerechnet hat, gibt es die derzeitigen Probleme in der Versorgung.“

Die SPD wird sich für einen sparsamen Flächenverbrauch einsetzen und zunächst noch die Flächen nutzen wollen, die der gegenwärtige Flächennutzungsplan bereits vorsieht.

Klaus-Dieter Hinck: „Im Bereich Wohnungsbau haben wir noch einige Flächen in petto. Im gewerblichen Bereich müssen wir gucken, ob wir die noch freien Flächen im Gewerbegebiet Nord erwerben können und ob wir für den sogenannten Kurschwerpunkt II geeignete Investoren finden, bevor wir in noch unbeplante Flächen gehen.“ Die SPD sieht allerdings auch den Weg, mit Nachbargemeinden zusammen Flächen zu entwickeln, wo Bad Bramstedt bereits jetzt an seine Grenzen stößt.

Nach dieser ersten Diskussion will die SPD in den kommenden Monaten weitere Beratungen vornehmen und vor allen Dingen die Bevölkerung in diese Gedanken einbeziehen.

Homepage: SPD Bad Bramstedt