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SPD steht solidarisch bei den Beschäftigten des Real-Marktes

Veröffentlicht am 09.11.2018, 15:29 Uhr     Druckversion

Völlig überraschend hat die Handelskette real die Schließung des Standortes Freesencenter in Neumünster zum Ende Oktober 2019 erklärt. Die vermeintliche Begründung „aus wirtschaftlichen Gründen“ klingt nach einer verfehlten Unternehmenspolitik. Man hat sich scheinbar im Wettbewerb falsch aufgestellt. Die kläglichen Versuche, das Schiff noch zu retten, durch Ausstieg aus dem Tarifverbund sowie Arbeitsverträge mit deutlich abgesenkten Löhnen sind offensichtlich gescheitert.

Leidtragende sind wie so oft die Beschäftigten - am Standort immerhin 134 Kolleginnen und Kollegen. Die SPD Neumünster erklärt sich ausdrücklich solidarisch mit ihnen und dem Betriebsrat vor Ort.

Die SPD Neumünster fordert den Oberbürgermeister auf, sich ein Bild von der Lage zu machen, um weitere gesicherte Erkenntnisse zum Wegzug des Real-Marktes einzuholen. Zudem sieht die SPD den Oberbürgermeister in der Pflicht, dass er sich gemeinsam mit dem Betriebsrat für eine Weiterbeschäftigung beim etwaigen Nachmieter der Ladenfläche oder einem anderen naheliegenden Unternehmen einsetzt. Ferner mögen sich die Fachausschüsse der Ratsversammlung überlegen, inwiefern die konkrete Anwerbung eines Nachmieters attraktiver gemacht werden kann.
 

Homepage: SPD-Neumünster

 
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