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ALT Zukunftsdialog: Miteinander der Generationen

 


Franz Müntefering und Franz Thönnes in Neumünster

Chance „Demografischer Wandel“ nutzen!

Das „Miteinander der Generationen“ stand am 16. Februar 2012 im Volkshaus Tungendorf auf dem Programm. Zu diesem Zukunftsdialog der SPD Bundestagsfraktion hatten die Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes und Franz Müntefering, der zugleich Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Demografischer Wandel seiner Partei ist, eingeladen. Knapp 100 Zuhörer konnte Franz Thönnes bei seiner Begrüßung darauf einstimmen, dass der demografische Wandel kein Schreckgespenst sei. „Die SPD Bundestagsfraktion ist sich einig, das wir den Wandel in unserer Gesellschaft ohne Angst und Vorbehalte aktiv gestalten müssen.“ so Thönnes. Auch Franz Müntefering merkte in seinem rund 30 minütigen Vortrag an, dass der demografische Wandel fast alle Bereiche des Lebens berührt. Dabei hob er die drei Bereiche Bildung, Fachkräfte sowie Pflege und Bereuung besonders hervor. „Es gibt keinen Generationenkrieg. Wir sitzen alle in einem Boot und müssen die anstehenden Probleme generationsübergreifend lösen.“ Ziel muss es sein, die individuelle Lebensqualität, die Solidarität und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auch unter den demografischen Bedingungen zu erhalten und zu verbessern.

In einer kurzweiligen Podiumsdiskussion, die von Journalistin Judith Schulte-Loh moderiert wurde, diskutierten im Anschluss Günter Humpe-Waßmuth (erster Stadtrat der Stadt Neumünster), Kirsten Eickhoff-Weber (SPD Landtagskandidatin), Andrea Schütt (Leiterin Mehrgenerationenhaus Volkshaus Neumünster), Sami Inci (AWO-Koordinator der Jugendmigrationsdienste) mit den zwei Bundestagsabgeordneten. Dabei ging es nicht nur allgemein um Fragen, wie wir alle Kinder optimal fördern können, um die Bildungschancen von der sozialen Herkunft zu entkoppeln oder wie man aktives Altern ermöglicht, ohne Lebensqualität einzubüßen. Moderatorin Judith Schulte-Loh wollte zudem wissen, was das konkret für die Stadt Neumünster bedeutet. „Wo wir allein 2011 einen Geburtenrückgang von über 14% verzeichnen müssen.“ so der erste Stadtrat Humpe Waßmuth.

Kirsten Eickhoff-Weber gab zudem zu bedenken, ob man in Neumünster im Moment die richtige Themenfindung für die Stadt betreibt. „Ist es richtig Neumünster bei der Erschließung von neuen Gewerbeflächen zum Container-Hinterhof von Hamburg zu machen oder ist es nicht auch eine Idee Neumünster mit dem Neubau des Friedrich-Ebert-Krankenhauses zu einem starken Standort in der Gesundheitswirtschaft auszubauen?“ Sami Inci setzte sein Augenmerk auf das Thema Bildung: „Endlich einen Hoch- schulanschluss für Neumünster schaffen. Das hält die jungen Menschen nach ihrem Schul-abschluss in der Stadt.“ Andrea Schütt dagegen, berichtete über die erfolg-reiche Arbeit des Mehrgenerationenhauses. „Da wo es noch schwierig ist, ist der Bereich Jugendliche und Senioren zusammenzubringen. Dort müssen wir ansetzen. Kommen die Jungen nicht zu den Alten – gehen wir mit den Älteren halt zu den Jungen.“ Als neues Projekt dazu soll es im Volkshaus demnächst sogar einen generationsübergreifenden Tanzclub geben.

Am Ende des Abends waren sich die meisten Zuhörer einig, dass die Veranstaltung Mut gemacht hat, das man dem demografischen Wandel aktiv entgegentreten kann und durchaus als Chance zu verstehen ist.