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Denkzettel Landwirtschaft


Foto: Knick_bei_lauenburg by Joachim Müllerchen / CC BY-SA 3.0

Zukunftsfähige Landwirtschaft in Schleswig-Holstein
Die Land- und Forstwirtschaft prägen seit jeher Schleswig-Holsteins vielfältige Kulturlandschaft. Ob Wiesen und Felder, Knicks oder Wälder – das Landschaftsbild ist durch die harte Arbeit unsere Land- und Forstwirte entstanden.
Heute haben immer weniger Menschen einen direkten Bezug zur landwirtschaftlichen Produktion. Gleichzeitig hat sich die Wahrnehmung der Branche in der Öffentlichkeit drastisch verändert. Landwirte werden heute zu oft unter Generalverdacht gestellt: Sie schädigten die Natur und würden ihre Tiere nicht artgerecht halten. Diese pauschalen Vorwürfe sind weder gerechtfertigt, noch fördern sie die Veränderungsbereitschaft innerhalb der Branche.
Fakt ist, dass die landwirtschaftliche Produktionsweise in Teilen nicht nachhaltig ist und die Tierhaltung sich in Zukunft stärker an den Bedürfnissen der Tiere orientieren muss. Darüber hinaus ist unsere Kulturlandschaft mit ihrer besonderen Artenvielfalt durch die zunehmende Intensivierung bedroht. Für die SPD ist klar: Nur eine nachhaltig wirtschaftende Landwirtschaft ist in der Lage, die Kulturlandschaft, die Bodenfruchtbarkeit und die Biodiversität für die nächsten Generationen zu erhalten.
Wir Sozialdemokraten bekennen uns zur Vielfalt des Agrarsektors. Konventionelle und ökologische Produktionsweisen stehen dabei nebeneinander. Gemeinsam sollen sie sich im Sinne der Nachhaltigkeit weiterentwickeln. Unser erklärtes Ziel ist es, die gesamte deutsche Landwirtschaft ökonomisch sowie ökologisch tragfähig und sozial gerecht aufzustellen.
Für die notwendigen Veränderungen in der Branche und auf den landwirtschaftlichen Betrieben brauchen wir einen offenen gesellschaftlichen Diskussionsprozess. Dieser muss mit allen Beteiligten auf Grundlage von Fakten und Tatsachen geführt werden.
Die Landwirte in Schleswig-Holstein werden wir darin unterstützen, die neuen Herausforderungen zu bewältigen, die sich im Natur-, Klima- und Tierschutz stellen.

Gesellschaftliche Akzeptanz und damit finanzielle Unterstützung sichern
Landwirtinnen und Landwirte werden auch in Zukunft in erster Linie durch die Produktion von Lebensmitteln ihr Einkommen generieren und dazu beitragen, unsere vielfältigen Kulturlandschaften zu erhalten. Diese Aufgaben bleiben ihre wesentliche Einkommensgrundlage. Gleichzeitig muss die gesamte Nahrungsmittelproduktion stärker an den Wünschen der Verbraucherinnen und Verbraucher ausgerichtet werden. Nur dies sichert langfristig die gesellschaftliche Akzeptanz der deutschen und schleswig-holsteinischen Landwirtschaft.
Die finanzielle Unterstützung der Landwirtschaft durch die Steuerzahler ist zukünftig nur bei einer klaren politischen Zielsetzung mit einem eindeutigen Nutzen für das Gemeinwohl legitimierbar. Die SPD setzt sich daher dafür ein, dass die Unterstützung der Landwirtschaft ab 2020 vollständig am Prinzip „Öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen“ ausgerichtet wird.

Tierhaltung den gesellschaftlichen Anforderungen anpassen
Gegenwärtig lässt eine auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Tierhaltung zu wenig Raum für die arteigenen Bedürfnisse unserer landwirtschaftlichen Nutztiere. Nach Auffassung der SPD sollten zukünftig alle Haltungssysteme stärker an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden und nicht umgekehrt. Für den Umbau der Tierhaltungssysteme benötigen wir eine Perspektive, die auch die wirtschaftliche Leitungsfähigkeit der Tierhalter berücksichtigt. Wir wollen in einer nationalen Tierwohlstrategie festschreiben, wie wir uns den Umbau der Tierhaltung in Deutschland vorstellen. Diese Strategie werden wir mit klaren Zielvorgaben und öffentlichen Mitteln unterlegen. Nur wenn Gesellschaft, Politik und Agrarbranche an einem Strang ziehen, werden wir den Umbau der Tierhaltung erfolgreich umsetzen können.
Die SPD setzt sich für einen klaren ordnungspolitischen Rahmen im Tierschutz ein, der Ausnahmetatbestände überflüssig macht. In Schleswig-Holstein unterstützen wir eine Eiweißversorgung der landwirtschaftlichen Nutztiere, die auf heimischen und gentechnikfreien Futtermitteln basiert.

Zum Weiterdenken: