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Denkzettel Arbeit

Foto: Uwe Färber

Verantwortung für gute Arbeit
Die Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein ist auf dem niedrigsten Stand seit 1993. Das ist eine gute Nachricht! Seit 2012 sind in Schleswig-Holstein rund 80 000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden. Das Land ist wirtschaftlich auf einem guten Weg, auch dank der Wirtschaftspolitik der Landesregierung.

Die SPD hat auf Bundesebene den gesetzlichen Mindestlohn und Regelungen zu Leiharbeit und Werkverträgen durchgesetzt. Auch die Landtagsfraktion hat mit dem Landesmindestlohn und dem Tariftreuegesetz deutliche Zeichen für gute Arbeit in Schleswig-Holstein gesetzt. Und doch gibt es immer noch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nicht gerecht bezahlt werden, deren Arbeitgeber jedes Schlupfloch nutzen.

Nachhaltige Arbeit für Neumünster
Auch in Neumünster ist die Arbeitslosenquote wieder gesunken, auf aktuell 9,6 Prozent. Der positive Trend in Schleswig-Holstein spiegelt sich in Neumünster wieder. Neumünster ist aufgrund der zentralen Lage und der guten Verkehrsanbindung ein attraktiver Standort in Schleswig-Holstein, dieses Potential müssen wir im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nutzen. Denn bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass ein erheblicher Teil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in Neumünster atypisch sind: Immer mehr Menschen arbeiten in Leiharbeit, befristeten Arbeitsverhältnissen, auf der Basis von Werkverträgen, in unfreiwilliger Teilzeit, in Minijobs, auf Zuruf. Das ist nicht gerecht!

Um sicherzustellen, dass alle an dem  wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben, sind Politik, Unternehmen und Stadtverwaltung gefragt, vor Ort Verantwortung zu übernehmen. Wir müssen dafür sorgen, dass faire Arbeitgeber in Neumünster bleiben und neue Arbeitsplätze entstehen, die für ein gutes Leben und eine ordentliche Rente reichen. Hierzu haben DGB und SPD Neumünster eine Initiative gestartet.

Hand in Hand: Fachkräftesicherung und Weiterbildung
Bis 2030 werden rund 100 000 zusätzliche Fachkräfte benötigt. Gemeinsam mit Gewerkschaften und Wirtschaft haben wir ein Bündnis zur Fachkräftesicherung geschaffen. Die Fachkräfteinitiative für Schleswig-Holstein hat sich gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung (KoFW) als wirksames Netzwerk erwiesen. Insgesamt wurden 130 Maßnahmen erarbeitet, die schrittweise umgesetzt werden. Gleichzeitig müssen wir die Grundsätze guter Arbeit wahren. Neben fairen Löhnen tragen auch unbefristete Verträge und flexible Arbeitszeitmodelle, aktive Mitbestimmung in den Betrieben und gutes Betriebsklima zur langfristigen Bindung von Fachkräften bei.

Neumünster ist die Hauptstadt der beruflichen Bildung! Unsere Regionalen Berufsbildungszentren sind gut aufgestellt. Wir werden die beruflichen Schulen dabei unterstützen, mit der gesellschaftlichen Entwicklung und dem technischen Wandel Schritt zu halten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass das Land dabei auch finanziell hilft.
Es freut mich außerordentlich, dass es gelungen ist die erste Jugendberufsagentur in Neumünster zu eröffnen. Das ist ein ganz besonders gutes Beispiel für gelingendes Zusammenwirken von Land und Kommune: Kein Jugendlicher ohne Abschluss, keiner ohne Anschluss!

Wir setzen uns für gute Bildungs- und Qualifizierungsangebote ein! Das unterstützt die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, sich aus Niedriglohnarbeitsplätzen und Minijobs zu befreien, und sichert Fachkräfte für die Arbeitgeber.
Frauen haben besondere Ansprüche an berufliche Beratung und Förderung – vor allem nach längeren Unterbrechungen aufgrund von Kindererziehung oder Pflege. Im ganzen Land und besonders auch in Neumünster stehen die Beratungsstellen „Frau und Beruf“ den Arbeitnehmerinnen dabei mit großem Engagement zur Seite. 

Zum Weiterdenken: