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Podiumsdiskussion

Nach der Begrüßung durch Kirsten Eickhoff-Weber und Andreas Hering, dem Landesvorsitzenden der ASG Schleswig-Holstein, erläuterte Dr. med. Sabine Huss in ihrem Impulsvortrag welche Ursachen, Auswirkungen und Handlungsfelder es bei psychischen Erkrankungen gibt, die durch Belastungen am Arbeitsplatz entstehen.

 

Moderiert wurde die anschließende Podiumsdiskussion von Andreas Hering.

 

Es diskutierten Kirsten Eickhoff-Weber, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Neumünster/Boostedt, Jörg Klaenhammer, der Betriebsratsvorsitzende der Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH und Dr. med. Sabine Huss, Leitende Ärztin der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bad Segeberg. Zum Abschluß wurden einige Fragen aus dem Publikum beantwortet.

 

 

Es herrschte Einigkeit darüber, daß psychische Belastungen am Arbeitsplatz vielfältige Ursachen haben. Wichtig sind dabei auch die individuellen Voraussetzungen die jeder einzelne Arbeitnehmer mitbringt. Es ist deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe Kinder und Jugendliche optimal auf die beruflichen Anforderungen vorzubereiten. In den Familien, in der KITA und in der Schule.

Vor dem Einstieg in den Beruf sollte ermittelt werden, welche Fähigkeiten und Interessen ein Bewerber hat, um Fehlentscheidungen und Überforderungen im späteren Berufsleben zu vermeiden.

Die Politik ist aufgefordert geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Ziele zu erreichen. Für die Prävention sind zusätzliche Stellen für Erzieher und Lehrer wichtig. Für die Behandlung psychischer Krankheiten muss eine ausreichende Versorgung der Patienten gewährleistet sein. Wartezeiten von 6 bis 12 Monaten auf einen Therapieplatz sind leider immer noch die Regel.

Insbesondere im Gesundheitswesen ist die psychische Belastung der Beschäftigten in den letzten Jahren immer mehr angestiegen. Personaleinsparungen und die daraus resultierende Arbeitsverdichtung sind die Hauptursachen für Überforderungen.

Das FEK in Neumünster hat die Probleme erkannt und in den letzten Jahren Maßnahmen ergriffen, um psychischen Problemen präventiv zu begegnen, es werden u.a. Stressseminare angeboten.

Häufig erkennen Arbeitnehmer zu spät, daß sie psychische Probleme haben. Ein Grund dafür kann die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes sein.

Bei allen Fortschritten in der Behandlung von psychischen Krankheiten und der Akzeptanz in der Gesellschaft muss hier noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.