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Familie, Kinder, Jugend und Senioren

Familie

Für uns ist Familie dort, wo Menschen füreinander einstehen. Wir wollen dabei helfen. Das gilt besonders für die Alleinerziehenden. Die Familien in Neumünster sollen ihr Leben frei gestalten und verdienen dafür die bestmögliche Unterstützung.  Unser Anspruch ist, präventiv zu arbeiten und nicht erst zu reagieren, wenn schon etwas schiefgegangen ist. Das bedeutet für uns, dass es bereits ab der Geburt alle notwendigen Begegnungs- und Hilfsangebote geben muss. Dafür brauchen wir Familienhebammen. Sie sollen in die Familienzentren eingebunden werden, die in jedem Stadtteil ausgebaut oder geschaffen werden sollen.

Junge Familien brauchen Platz zum gemeinsamen Wohnen. Deshalb werden wir für ausreichend bezahlbare Wohnungen und Häuser in Neumünster sorgen. Außerdem benötigen Familien eine gute und günstige Kinderbetreuung. Das hilft nicht nur den Vätern und Müttern selbst, sondern der ganzen Stadt. Dadurch werden unsere Kinder schon früh gefördert. Während die Eltern entscheiden können, ob und wie viel sie arbeiten wollen. 

Aber nicht nur bei der Betreuung von Kindern wollen wir mehr erreichen. Auch bei der Pflege von erwachsenen Angehörigen ist zusätzliche Hilfe notwendig. All das gehört dazu, wenn wir Familien stärken wollen.

Unsere konkreten Ziele:

  • Wir wollen, dass alle KiTas in Neumünster eine hochqualifizierte kindgerechte Bildung anbieten und gleichwertig ausgestattet sind, um in jedem Stadtteil eine attraktive Kinderbetreuung zu gewährleisten.
  • Wir eröffnen weitere Familienzentren. In jedem Stadtteil soll es eines geben. Die Familienzentren sollen zum sozialen Mittelpunkt der Stadtteile werden. 
  • Wir fördern Bürgerbegegnungszentren für jeden Stadtteil. Sie bilden eine Anlaufstelle für die gesamte Vielfalt der Stadtgesellschaft. 
  • Alle Familien mit Neugeborenen in Neumünster werden von Familienhebammen besucht, um die Eltern bestmöglich zu beraten. 
  • Für jeden Stadtteil wird ein Konzept zur Förderung von Familien entwickelt.  Dieses wird eingebunden in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für Neumünster (ISEK).
  • Wir wollen die Kinderbetreuung in Randzeiten verbessern. Dafür bauen wir unter anderem die Nachmittagsbetreuung an Schulen aus.

Kinder

Kinder sind die Zukunft unserer Stadt und sollen in Neumünster glücklich und sicher aufwachsen. Ihre Talente wollen wir besonders fördern. Um ihnen die gleichen Chancen zu ermöglichen, brauchen vor allem Kinder aus ärmeren Familien zusätzliche Unterstützung.

Unsere konkreten Ziele:

  • Erhalt der heute niedrigen Elternbeiträge in Krippe und Kindertagesstätte, bis endlich auch in Schleswig-Holstein die Beitragsfreiheit eingeführt wird.
  • Allen Kindern soll in KiTas und Grundschulen ein kostenfreies, gesundes Mittagessen angeboten werden.
  • Bei der Planung von Baumaßnahmen in den verschiedenen Stadtteilen werden wir stets die Bedürfnisse von Kindern berücksichtigen und sie an den Entscheidungen beteiligen.
  • In allen Stadtteilen sorgen wir für attraktive Bolz- und Spielplätze in Wohnungsnähe. Dazu muss das Spielraumversorgungskonzept an die aktuelle Situation angepasst werden.
  • Wir werden dafür sorgen, dass das Betreuungsangebot in den KiTas und der qualifizierten Kindertagespflege dem tatsächlichen Bedarf der Familien in Neumünster folgt.
  • Wir wollen, dass es in den Krippen und KiTas mehr Fachkräfte gibt, die in multiprofessionellen Teams arbeiten, sodass eine individuellere Betreuung möglich wird. In den KiTas soll es pro Gruppe maximal 15 Kinder geben, die von zwei Fachkräften betreut werden. Damit soll auch die Inklusion von Kindern mit Behinderung oder Auffälligkeiten verbessert werden. 
  • Wir überprüfen die Sicherheit der Schulwege. Dabei arbeiten wir eng mit Schulen und Kindern zusammen. Wo wir für mehr Sicherheit sorgen können, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen. Möglichst viele Kinder sollen eigenständig und sicher zur Schule gehen können.
  • Beteiligung muss gelebt werden. Als Wiege der Demokratie sollen die Kinder in allen Kindertagesstätten an Entscheidungen beteiligt werden und gewählte Kinderparlamente bilden. Das Engagement werden wir finanziell unterstützen und mit einem Partizipationspreis prämieren.

Jugend

Eine in die Zukunft gerichtete Politik muss die Jugend mitnehmen. Deshalb suchen wir den Austausch mit jungen Menschen in Neumünster. Sie sollen an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt werden. Alle jungen Menschen sollen in Neumünster tolle Perspektiven für sich und ihre Lebensplanung finden. Dazu gehört zuallererst eine gute Ausbildung in modernen Betrieben. An diesem Ziel orientieren sich unsere Wirtschaftsförderung und Ansiedlungspolitik.

Bei Jugendarbeit geht es darum, dass die eigene Herkunft keine Rolle spielt. Jugendliche lernen respektvoll, offen und auf Augenhöhe miteinander umzugehen. 

Jugendliche brauchen Raum für Bewegung, Kreativität und Selbstbestimmung. Deshalb wollen wir viele Übungsräume, Sportflächen und Werkstätten in der Stadt. Wer Neumünster verlässt, um beispielsweise ein Studium aufzunehmen, soll die Stadt in guter Erinnerung behalten und deshalb vielleicht irgendwann gerne zurückkommen.

Unsere konkreten Ziele:

  • Alle Jugendeinrichtungen in Neumünster bleiben erhalten. Wir wollen ihr Angebot zusammen mit der offenen Kinder- und Jugendarbeit weiter ausbauen. Dabei geht es insbesondere auch um eine verbesserte Kooperation mit den Schulen. 
  • Auch in Zukunft unterstützen wir selbstverwaltete Jugendangebote. Für die Weiterentwicklung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Neumünster werden wir Zukunftswerkstätten organisieren. In der Innenstadt wollen wir, wie in jedem Stadtteil, eine moderne und integrative Kinder- und Jugendarbeit umsetzen. Vorbild dafür sind die Angebote im Vicelinviertel, an der Freiherr-vom-Stein-Schule und das Projekthaus.
  • Jugendliche werden bei allen wichtigen politischen Entscheidungen beteiligt. Dafür wollen wir, dass jeweils eine Vertretung (unter 25 Jahre) des Jugendverbandes mit Antragsrecht an den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses teilnimmt. Die Kreisschülervertretung und die Sportjugend nehmen mit Antragsrecht an den Sitzungen des Schul-, Kultur-, und Sportausschusses teil. Gleiches gilt für die Vertretung von Jugendfeuerwehr, THW, Rettungsorganisationen, welche mit Antragsrecht an den Sitzungen des Ausschusses für Feuerwehr- und Katastrophenschutz teilnimmt.
  • Ebenso sorgen wir dafür, dass die sozialdemokratische Initiative, einen Kinder- und Jugendbeirat zu bilden, realisiert wird. Der Beirat erhält Rede- und Antragsrecht in den städtischen Gremien und ist die zentrale Beteiligungsplattform für Kinder und Jugendliche. Die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den oben genannten Jugendvertretungen befürworten wir ausdrücklich.
  • Wir sorgen für ein vielfältiges Angebot von Aktivitäten für Kinder und Jugendliche – insbesondere auch in den Ferien. Neumünstrum, Jugendcamp Lenste, Kinderferiendorf und Ferienprogramme werden wir deshalb auch künftig sichern.
  • Das Übergangsmanagement zwischen Kita, Schule und Ausbildung wird verbessert. An der Schnittstelle zum Arbeitsleben beziehen wir die Jugendberufsagentur eng mit ein. Die im Handlungskonzept Armut formulierten Ansätze werden wir weiterverfolgen.
  • Die sozialen Dienste, Schulen und Kindergärten, Vereine sowie Verbände sollen mit städtischer Förderung und Unterstützung Möglichkeiten für die Etablierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) erhalten.

Senioren

Die ältere Generation besitzt großes Wissen und Erfahrung. Ihre Erinnerungen sind der Grundstein für unser Heimatgefühl. Dieses Potenzial wollen wir fördern und für Neumünster nutzen. Von einem lebendigen Austausch der Generationen profitiert die gesamte Stadt. Im Gegenzug stehen wir in der Verantwortung, ein gutes, würdiges und selbstbestimmtes Leben im Alter zu garantieren.

Die meisten Menschen wünschen sich, möglichst lange im gewohnten Lebensumfeld bleiben zu können. An diesem Ziel müssen sich Stadtpolitik und Pflege orientieren. Dafür ist es wichtig, die Seniorinnen und Senioren in alle wichtigen politischen Entscheidungen einzubeziehen. Dafür müssen die Pflegeberatungsstellen und der Seniorenbeirat sowie alle anderen beratenden und helfenden Einrichtungen gestärkt werden.

Unsere konkreten Ziele:

  • Wir unterstützen verstärkt Angebote für einen lebendigen Austausch zwischen den Generationen. Dabei beziehen wir vor allem die Schulen und die Bürgerzentren ein.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen auch bei zunehmendem Hilfe- und Unterstützungsbedarf in ihrem gewohnten Lebensumfeld bleiben können. Wenn die Wohnsituation in der eigenen Wohnung ohne Betreuung nicht mehr möglich ist, werden wir neue innovative und vor allem stadtteilbezogene Wohnformen entwickeln, die ein weiterhin selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Ein Beispiel dafür sind die Servicehäuser der AWO, die genau das ermöglichen.
  • Das Seniorenbüro bleibt erhalten und wird in Anpassung an die demografische Entwicklung verstärkt. 
  • Wir werden das Angebot der Stadt für Wahlvorstände in Alten- und Pflegeheimen verpflichtend einführen, um die demokratische Beteiligung von Seniorinnen und Senioren zu erleichtern.
  • Mit der aufsuchenden Altenhilfe sorgen wir dafür, dass alle die Hilfe bekommen, die sie brauchen. So verhindern wir, dass Menschen aus Scham oder Unkenntnis auf die ihnen zustehende Unterstützung verzichten.
  • Die im Handlungskonzept Armut benannten Maßnahmen werden wir wegen der zunehmenden Altersarmut in unserer Gesellschaft fortsetzen, damit niemand ausgegrenzt wird.