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Zukunftsdialog als Start für mehr Kinder- und Jugendbeteiligung

Veröffentlicht am 30.04.2015, 07:28 Uhr     Druckversion

Winter, Albig, Roeder und Weber (v.l.n.r.)

Die SPD und die Jusos Neumünster legen durch den Zukunftsdialog zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung Grundlagen für verschiedene Projekte und Gremien in der Stadt Neumünster. Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig führte durch ein Impulsreferat in die Gesamtthematik des Abends ein.

Die verschiedenen inhaltlichen Debatten wurden zuvor an sechs themenspezifischen Gruppentische geführt. Folgende Forderungen wurden dabei besonders deutlich: „Die Stadt Neumünster braucht eine konsequente, von verschiedenen Gremien, Institutionen, Vereinen und Verbänden getragene Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Dies gilt für alle Bildungsbereiche von der KiTa bis zur Ausbildung, die Betroffenen müssen an den Entscheidungs- und Werdungsprozessen beteiligt werden! Gestaltungswille gehört auch in die Hände der Kinder und Jugendlichen.“, so die Juso-Kreisvorsitzende, Nadja Winter.

„Die projektartigen KiTa Parlamente werden bereits bei den Kleinsten erfolgreich angewandt, müssen allerdings weiter vorangetrieben, sodass ein breites Netzwerk von „Partizipations-KiTas“ entsteht. Die Kreisschülervertretung muss neu aufgestellt, in Ihren verschiedenen Ausrichtungen akzeptiert und durch eine/n kommunale/n Vertrauenslehrer/in unterstützt werden.“, erklärt der Juso-Kreisvorsitzende, Paul Weber.

Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin, Elke Christina Roeder fasste gegen Ende des Dialogs Ihre Erkenntnisse und Ideen zur Umsetzung zusammen: „KiTa Parlamente und eine engagierte Kreisschülervertretungen bilden eine gute Basis der Partizipation in den verschiedenen Bildungseinrichtungen. Neumünster kann hier noch deutlich mehr: ich werde mich für die Einführung eines Jugendparlaments einsetzten, die guten Erfahrungen mit hiermit zeigen, dass die Jugend eine konkrete und anerkannte Mitbestimmung in den politischen Gremien besetzen möchte. Die hierdurch ermöglichte Teilhabe an politischen sowie verwaltungstechnischen Prozessen gibt der Jugend die Möglichkeit sich effektiv einzubringen. Die Demokratiebildung muss auch in unseren Bildungsreinrichtungen weiter voran gebracht werden, Diskriminierung, Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit haben keinen Platz in Neumünster, hier gehört die Oberbürgermeisterin an die Spitze der Bewegung!“