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Europa-Kreisparteitag der SPD Neum√ľnster

Veröffentlicht am 25.09.2018, 14:49 Uhr     Druckversion

Ob in Brüssel, in Berlin oder in Neumünster – die SPD macht sich stark für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie. Auf dem Kreisparteitag der SPD Neumünster am 20. September im Kiek In! stellten die Genossinnen und Genossen dies wieder einmal unter Beweis.

So wurde aus dem Grußwort der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Finanzen und stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein Bettina Hagedorn MdB kurzerhand ein politischer Bericht und eine persönliche Einschätzung zur aktuellen Lage der großen Koalition. In der anschließenden sehr ernsthaft und engagiert geführten Aussprache zeigte sich die sozialdemokratische Diskussionskultur von ihrer besten Seite – in der Sache hart aber persönlich fair. 

Tagesaktuell ging es weiter mit einer deutlichen Stellungnahme des Ratsfraktionsvorsitzendem Volker Andresen. Kurz aber eindringlich unterstützte er die Forderung der Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Kirsten Eickhoff-Weber, dass keine Erstaufnahme im Lande mit mehr als 500 Asylsuchenden belegt werden soll. Von daher sieht Andresen auch keine Notwendigkeit, die Plätze in der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster auf 1500 Plätze zu erhöhen und dafür das städtische Grundstück an das Land zu veräußern. Der Parteitag unterstützte diese Position mit großem Beifall.

Herzstück des Kreisparteitages war die Rede von Uwe Döring zur Zukunft Europas. Der Vorsitzende der Europa-Union in Schleswig-Holstein und Europaminister a.D. machte in seinem leidenschaftlichen Statement deutlich, warum die EU für ein modernes Europa unverzichtbar ist: „Europa ist der Ort, wo wir eine Vielfalt von Kultur, Ideen und Traditionen erleben können.“ Solidarität für die Mittelmeerstaaten, Investitionen in Bildung und für junge Menschen sind für Döring dabei zwei Grundpfeiler für die Zukunft der EU. Den Rechtspopulisten und Rechtsextremen muss der Nährboden entzogen werden.

Im Anschluss stellten sich die fünf Bewerberinnen und Bewerber um ein Mandat im Europäischen Parlament aus Schleswig-Holstein persönlich vor. In je fünf Minuten skizzierten Enrico Kreft aus Lübeck, Delara Burkhardt aus Siek, Marc Timmer aus Husum, Niklas Willma aus Neumünster und Dr. Karin Thissen aus Itzehoe ihre Ziele und Ideen für Europa. Wer von den fünfen von der SPD Schleswig-Holstein für die Bundesliste aufgestellt wird, zeigt sich dann am 03.11.2018 auf der Landesdelegiertenkonferenz. 
 

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