Heute 29.06.17

SPD-Pinneberg
19:00 Uhr, Kreisvorstandssitzung ...

Internetauftritt Hasloh

Zum Internetauftritt der Gemeinde

MdL Kai Vogel zu mehr Zughalten am Bahnhof Tornesch

Veröffentlicht am 24.04.2017, 21:29 Uhr     Druckversion

SPD-Landtagsabgeordneter Kai Vogel: „Es ist wirklich traurig, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder seine Möglichkeiten für den Schienennahverkehr im Kreis Pinneberg nicht nutzt!“

Statt immer nur über den Weg der Pressemitteilung zu suchen, sollte der Bundestagsabgeordnete Ole Schröder endlich auch Mal selbst aktiv eingreifen. Seine eigenen CDU-Bundestagskollegen der Westküste Helfrich und Liebing zeigen wie das geht. Sie nutzen ihre Möglichkeiten in Berlin gemeinsam mit der Landesregierung zum Vorteil der Region. Ole Schröder schnackt nur und packt wie so häufig nicht an. Ihm scheint es nur noch um negative Stimmungsmache zu gehen, bevor er im September den Bundestag verlässt. Mit einer kleinen Anfrage bei der Bundesregierung könnte der Abgeordnete Schröder sofort erfahren, dass die Landesregierung selbstverständlich zusätzliche Bedarfe für den Schienenpersonennahverkehr angemeldet hat. U.a. viele zusätzliche Bedarfe zum Hamburger Hauptbahnhof. So lange der Bahnhof Diebsteich/Altona-Nord noch nicht realisiert ist, können diese allerdings noch nicht realisiert werden. Als Teil der Bundesregierung und der größten Fraktion im Bundestag hätte Herr Schröder mit geringem Aufwand bei seinem Fraktionskollegen und Regierungskollegen Bundesverkehrsminister Dobrindt an der Realisierung des 3. Gleises mitwirken können. Schade, dass Herr Schröder dies erst viel zu spät erkannt hat und sich erst unmittelbar vor der Abstimmung im Bundestag hier an seinen Wahlkreis erinnerte.

Auch Frau Ostmeier scheint unbelehrbar und die Behauptungen der Abgeordneten Ostmeier werden nicht glaubwürdiger, wenn sie sie immer wiederholt.

Für den Ausbau des Knotens Hamburg und auch für den Bau des dritten Gleises ist der Bund und nicht das Land zuständig. Der Ausbau der Strecke kostet bis zu 200 Millionen Euro, die das Land nie freiwillig aufbringen sollte. Entweder will oder kann Frau Ostmeier dies nicht nachvollziehen, wenn sie hier ständig nach der Pflicht des Landes ruft. Wenn sie dies weiter so fordert, soll sie auch zeitgleich den Bahnfahrern sagen, welche anderen Schienenverbindungen in Schleswig-Holstein gestrichen werden sollen, denn anders kann das Geld nicht aufgebracht werden. Der Bundesverkehrswegeplan umfasst immer Ausbaustrecken, die für den Fernverkehr und den Güterverkehr von besonderem Interesse sind. Die Nahverkehrssituation interessiert den Bund hier kaum.

Unter der schwarz-gelben Landesregierung ist 2011 für den Schienennahverkehr im Kreis Pinneberg kein zukunftsweisender Verkehrsvertrag ausgehandelt worden. Unmittelbar vor der Landtagswahl wurde er im April 2012 beschlossen. Die Landtagsabgeordnete Ostmeier hätte sich vor 6 Jahren einbringen müssen. Damals hätte vieles verbessert werden können. Die SPD-Abgeordneten Hölck, Raudies und Vogel waren damals noch nicht im Landtag als Abgeordnete vertreten.

Jetzt kann immer nur für sehr viel Geld nachgebessert werden. So wurden bereits zwölf zusätzliche Zughalte in Pinneberg und Tornesch Richtung Hamburg und Kiel realisiert. Die Nahverkehrssituation im Schienenverkehr hat sich dadurch deutlich verbessert.

Im Dezember 2017 werden weitere Zughalte folgen, die dann ohne Umstieg die Fahrt von Pinneberg bis nach Kiel ermöglichen. Wer wie der Bürgermeister Krügel immer öffentlich das Gegenteil behauptet, muss sich nicht wundern, wenn sich selbst

Homepage: SPD-Pinneberg


 
SPD Aktuell
 

Zum YouTube Kanal der SPD