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Mehr Geld für Azubis

Veröffentlicht am 16.03.2019, 21:54 Uhr     Druckversion

Rossmann (SPD): Berufsausbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld werden angepasst. 

Der Bund will die Leistungen für Auszubildende erhöhen, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen und bei denen die Ausbildungsvergütung nicht für Verpflegung und Miete ausreicht. Das berichtet der Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. „Das ist eine gute Nachricht für Auszubildende gerade in Regionen wie dem Kreis Pinneberg mit seinen hohen Wohnkosten“, freut sich der SPD-Politiker. „Jetzt muss schnell der nächste Schritt folgen und der Azubi-Mindestlohn kommen.“

Beschlossen worden ist die Anpassung von Berufsbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld am 13. März in der Sitzung des Bundeskabinetts auf Vorlage von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Rossmann: „Es werden nicht nur die Bedarfssätze erhöht und dadurch die finanzielle Unterstützung aufgestockt, sondern gleichzeitig auch die Regelungen einfacher, transparenter und gerechter gemacht.“

Der Höchstbedarf für Unterkunft wird auf 420 Euro angehoben, der für Verpflegung liegt künftig bei 168 Euro: ein sattes Plus von 23,5 Prozent. „Außerdem werden die Freibeträge um bis zu sieben Prozent angehoben“, berichtet der Abgeordnete. „Das ist insgesamt ein gutes Paket für junge Menschen in Ausbildung.“

Als nächsten Schritt mahnt Rossmann nun eine rasche Einführung der im Koalitionsvertrag verabredeten Mindestausbildungsvergütung an. „Der Azubi-Mindestlohn muss bald kommen. Und er muss deutlich über das hinausgehen, was Bildungsministerin Anja Karliczek vorgeschlagen hat“, macht der Bildungsexperte deutlich. Die CDU-Politikerin hatte vorgeschlagen, die Untergrenze lediglich am Schüler-BAFöG zu orientieren. „Die SPD wird dafür sorgen, dass dies nicht der Maßstab ist“, verspricht Rossmann.

Homepage: SPD-Pinneberg


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