Impf-Plicht ist Menschenschutz

Veröffentlicht am 27.03.2019, 21:27 Uhr     Druckversion

Rossmann kritisiert grüne Unverbindlichkeit

Angesichts der aktuellen Masern-Welle hat sich der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann klar für eine Impf-Pflicht ausgesprochen. „Das Impfen ist ein unverzichtbarer Akt der Verantwortung gegenüber unseren Kindern“, mahnt der Politiker.

 

In Deutschland sind in den ersten acht Wochen dieses Jahres bereits 150 Fälle von Masernerkrankungen gemeldet worden. „Das sind fast dreimal so viele wie im Vergleichszeitraum des letzten Jahres“, berichtet Rossmann. „Ähnliche Fälle von gehäuftem Auftreten hat es schon in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben. Dabei sollte diese gefährliche Krankheit längst besiegt sein.“

Der SPD-Mann plädiert deshalb für eine verpflichtende Impfung gegen Masern. „Die SPD-Fraktion hat das in Berlin jetzt vorgeschlagen. Und ich begrüße, dass Gesundheitsminister Spahn das jetzt prüfen lässt.“ Neben der Impfpflicht setzt sich Rossmann auch für eine grundsätzliche  Aufklärungsoffensive zum Thema Impfen ein. „Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt Impfgegner zu den zehn größten Bedrohungen für die Weltgesundheit. Und es sind so viele falsche Horrorgeschichten über das Impfen im Umlauf, dass es eine begleitende Informationskampagne braucht, um auch für die Akzeptanz des Impfens zu sorgen. Statt fortschreitender Impf-Müdigkeit sollen künftig mehr Eltern erkennen: Impf-Pflicht ist Menschenschutz, denn das Masern-Virus ist potenziell tödlich“, macht Rossmann deutlich.

 

Auch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin hat nach dem Bekunden des Abgeordneten kürzlich eine Impfpflicht gefordert. „Die Masern sollten nicht verniedlicht werden, denn sie können schwere Folgeerkrankungen hervorrufen, darunter die chronische Masern-Gehirnentzündung SSPE, die sich erst nach Jahren bemerkbar macht“, warnt der SPD-Politiker. „Eine Impfpflicht würde viele Leben retten. Daher habe ich für die Unverbindlichkeit der Grünen in dieser Frage kein Verständnis. Wer bei Umweltfragen Verbindlichkeit der Freiwilligkeit stets vorzieht, sollte auch an dieser Stelle auf die Fürsorgepflicht des Staates setzen und den Trittbrettfahrer die Möglichkeit nehmen, darauf zu bauen, dass es genug impfbereite Eltern gibt, um das Ansteckungsrisiko gering genug halten“, mahnt Rossmann.




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