Breitband in Heidgraben: 180 Bürger fallen durchs Raster

Veröffentlicht am 11.11.2019, 11:33 Uhr     Druckversion

Breitband in Heidgraben: 180 Bürger fallen durchs Raster

Der Einsatz des SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Hölck aus Haseldorf hat sich gelohnt. Einige Heidgrabener sind nämlich bei der Planung der Breitbandversorgung schlicht durchs Raster gefallen. Nach Angaben aus der Anwohnerschaft handelt es sich dabei um Bewohnerinnen und Bewohner des Gebietes Sperberweg, Eichenweg, Rue de Challes und Kreuzweg. Im Frühjahr 2020 möchte der Zweckverband Breitband Marsch & Geest durch die Verlegung von Glasfaserkabeln für schnelles Internet in der Gemeinde sorgen. Die betroffenen Straßenzüge sind angeblich bereits mit schnellem Internet versorgt. Da er allerdings seitens der Heidgrabener anderslautende Informationen erhalten hatte, hat Hölck im Spätsommer einen Brief sowohl an die Telekom als auch an Vodafone geschrieben mit der Bitte, den Fehler in dem Markterkundungsverfahren zu korrigieren.

In den Straßen rund um den Sperberweg ist kein Anschluss an das Glasfasernetz geplant, da laut Bundesnetzagentur die für diesen Bereich bei den Versorgern  - unter anderen der Vodafone GmbH - abgefragten Übertragungswerte bei über 30 Mbit/s liegen und somit ein Breitbandausbau nach dem Bundesförderprogramm nicht förderfähig ist. Laut Angaben der Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Gebieten liegt die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit jedoch deutlich unterhalb dieser Grenze, nämlich zwischen 0,8 und 8 Mbit/s.

Inzwischen hat Thomas Hölck aber eine Antwort von Vodafone erhalten. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Hannes Ametsreiter, erläutert in seinem Schreiben, dass die ca. 180 Heidgrabener in der Tat nachteilig betroffen seien, der Fehler ganz offensichtlich in der grafischen Umsetzung entstanden sei. Allerdings sind nach Einschätzung von Ametsreiter die Bundesnetzagentur, der Zweckverband Marsch & Geest und das Breitbandkompetenzzentrum Schleswig-Holstein in der Verantwortung, den Fehler zu beheben. Der Vodafone-Geschäftsführer hat das Breitbandkompetenzzentrum bereits zur Fehlerbehebung aufgefordert. Auch der SPD-Abgeordnete Hölck wird sich in dieser Angelegenheit an das Kompetenzzentrum wenden. Hölck äußerte sich zufrieden, dass die Sache in Bewegung bleibt und ein kleiner Erfolg für die Breitbandversorgung in Heidgraben erzielt werden konnte.

Homepage: SPD-Pinneberg


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