Stellungnahme Presse Psychiatrische Versorgung im Kreis während der Corona Krise

Veröffentlicht am 30.04.2020, 10:44 Uhr     Druckversion

Psychiatrische Versorgung im Kreis – Volle Wiederherstellung 

Birke hat durchaus Verständnis, dass in Zeiten der Corona Krise Ressourcen gebündelt werden müssen, um im worst case Fall die stationäre Behandlung von schwer erkrankten Covid-19 Patienten sicherzustellen. Die psychiatrische Versorgung auf Null zu fahren und das offensichtlich noch ohne vorherige Absprache mit dem Kieler Sozialministerium und dem Kreisgesundheitsamt war nicht nur die falsche Priorisierung, sie war auch in der Sache falsch und fahrlässig. 

Es ist für Birke ein unglaublicher Vorgang, das die Klinik einen erheblichen Teil der behandlungsbedürftigen psychisch kranken Menschen praktisch „auf die Straße gesetzt“, die Behandlung in der Tageklinik faktisch verweigerte und wiederholt die Aufnahme psychisch kranker Menschen abgelehnt hat.  

Krisenzeiten -wie wir sie gerade erleben- gehen immer einher mit dem Anstieg psychischer Erkrankungen. Gerade -so Birke- haben die Betroffenen ein Recht, auf eine adäquate Behandlung und dafür ist insbesondere eine ausreichende ärztliche und pflegerische Versorgung notwendig. 

Birke hat Landrat Stolz, als Vertreter des Gesellschafters der Region-Kliniken, aufgefordert darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der schrittweisen „Normalisierung“ des Krankenhausbetriebes vorrangig die volle Handlungsfähigkeit der psychiatrischen Versorgung in den Regio-Kliniken nicht nur wiederhergestellt, sondern - bei zukünftigen Krisen -wie z.B. einer mögliche zweite „Coronawelle“-  in vollem Umfang handlungsfähig ist zukünftig.

Homepage: SPD-Pinneberg


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