SPD Kölln-Reisiek

Plätze zum Spielen

Plätze zum Spielen

Kinder müssen spielen, sie sollten auch draußen spielen, sie sollten eigene Erfahrungen sammeln und dadurch auch selbständig und selbstbewusst werden.

Aber es gibt auch Gefahren. Nicht nur die des Straßenverkehrs, sondern auch die Natur kann Gefahren in sich bergen.

Die Eltern sind für das Wohl ihrer Kinder verantwortlich, und für sie ist es fast ein Seiltanz darüber zu entscheiden, wie viel Freiheit kann ich meinem Kind gewähren und wie stark muss ich kontrollieren. Natürlich hängt die Entscheidung der Eltern von dem einzelnen Kind und dessen Alter ab, trotzdem möchte ich ein paar Anmerkungen machen.

Ich bekomme häufig Informationen von Eltern darüber, wo etwas nicht in Ordnung ist und die Gemeinde tätig werden sollte, weil Gefahr für spielende Kinder besteht. Das freut mich, denn Gefahren müssen beseitigt werden. Selbstverständlich müssen defekte Geräte auf den Spielplätzen sofort repariert werden, natürlich müssen fehlende Gullydeckel sofort ersetzt werden, aber Brennnesseln neben einem Spielplatz müssen nicht unbedingt  entfernt werden.

Kinder müssen auch lernen sich in der Natur zu bewegen. Sind sie noch sehr klein, müssen Erwachsene aufpassen und ihnen bei bringen wie man mit Gefahren umgehen kann. Dazu gehört es auch, Grenzen einzuhalten. Hier ein Beispiel: Überall gibt es offene Gräben und Regenrückhaltebecken, denn das Regenwasser muss abfließen können. Nicht jeder Graben kann eingezäunt werden und auch ein Zaun vermittelt nur scheinbare Sicherheit. Kinder müssen also lernen, dass von Wasserstellen Gefahr ausgeht und man lieber nicht zu nahe herangeht und schon gar nicht, wenn man allein ist.

Karin Röder

 
Unser Vertreter im Bundestag
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