SPD Kölln-Reisiek

Flüchtlinge in Kölln-Reisiek - ein Kommentar

Flüchtlinge in Kölln-Reisiek  -  ein Kommentar

Die Einwohnerversammlung am 12. Mai dieses Jahres eröffnete ich mit der Aussage, dass wir uns nicht darüber unterhalten würden, ob wir Flüchtlinge aufnehmen wollen oder nicht, sondern wie wir sie unterbringen und betreuen können, denn Asylrecht ist ein Grundrecht.
Die in die Bundesrepublik einreisenden Flüchtlinge werden nach einem bestehenden Verteilungsschlüssel über die Bundesländer, die Kreise, Städte und Ämter auf die Gemeinden verteilt.
Geplant ist, dass die Gemeinden 10 Tage vor der Zuweisung erfahren, wer ihnen zugewiesen wird. Leider kann dies aufgrund der großen Anzahl der Flüchtlinge oft nicht eingehalten werden und es gibt Überraschungsaktionen. Plötzlich muss ganz schnell gehandelt werden, denn die Gemeinde ist gesetzlich verpflichtet, die ihr zugewiesenen Menschen unterzubringen.
An dieser Stelle möchte ich mich deshalb bei all den Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die sich in Kölln-Reisiek dafür einsetzen, dass die Flüchtlinge positiv aufgenommen und unterstützt werden. Einige Beispiele erfahren Sie an anderer Stelle in dieser Ausgabe der Dorfnotizen.
Bedanken möchte ich mich auch sehr herzlich bei den Personen, die eine Wohnung oder ein Haus an das Amt Elmshorn-Land vermietet haben, so dass Flüchtlinge in Kölln-Reisiek untergebracht werden können.
Die Gemeinde selbst hat auch eine gemeindeeigene Wohnung für diesen Zweck an das Amt vermietet und wird die ehemaligen Rentnerwohnungen neben der Gemeindebücherei für eine Umnutzung wieder herstellen.
Das alles wird nicht ausreichen, deshalb bitte ich Sie, falls Sie Wohnraum zu vermieten haben, denken Sie auch an die Möglichkeit an das Amt zu vermieten, um weitere Flüchtlinge unterzubringen.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Röder

 

 
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