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├ťber Klimaschutz wird viel geredet - ......

├ťber Klimaschutz wird viel geredet - in K├Âlln-Reisiek wird er umgesetzt.

Seit mehr als 10 Jahren verfolgen wir in der Gemeinde K├Âlln-Reisiek die Ziele des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit der Bundesrepublik Deutschland und bem├╝hen uns um eine Umsetzung in unserer Gemeinde. Viele verschiedene Projekte wurden in dieser Zeit unter diesem Aspekt betrachtet und auch umgesetzt.

1. Energetische Modernisierung der Bestandsgeb├Ąude

mit dem Ziel Energie einzusparen, den CO2-Aussto├č zu verringern sowie die Substanz der Geb├Ąude zu erhalten.

Hauptschwerpunkte waren die Modernisierungen unseres Gemeindezentrums, Mehrzweckhalle, B├╝cherei und Teilbereiche der Grundschule. Diese Geb├Ąude wurden alle vor 1985 gebaut, mit inzwischen veralteter Technik von Heizung und L├╝ftung und unzureichender W├Ąrmed├Ąmmung und nat├╝rlich auch mit altersbedingten M├Ąngeln.

F├╝r diese Renovierungen wurden in den letzten Jahren insgesamt circa 1.600.000,- ┬Ç ausgegeben. Dies war nur m├Âglich, weil wir uns immer wieder mit den verschiedenen F├Ârderprogrammen und deren Anforderungen auseinandergesetzt haben.

Zur energetischen Schulsanierung passte das Konjunkturprogramm 1 der Bundesrepublik Deutschland, bei der energetischen Modernisierung des Gemeindezentrums war es das Konjunkturprogramm 2, bei der Mehrzweckhalle sogar ein EU-Programm f├╝r die Umstellung auf nicht fossile Brennstoffe zur CO2-Vermeidung. Insgesamt wurden unsere Ma├čnahmen mit ├╝ber 800.000,- ┬Ç gef├Ârdert. Mit dem Ergebnis einer Gesamtenergieeinsparung nach der Sanierung von ├╝ber 30%, obwohl im Schulbereich nur Teilbereiche saniert wurden.

Der CO2-Aussto├č wurde um ├╝ber 50% verringert, weil 30% weniger Energie verbraucht wurden. Die Heizenergie der Mehrzweckhalle kommt jetzt aus nachwachsenden Rohstoffen (Pellets) die in der CO2-Bilanzierung nicht ber├╝cksichtigt werden und der Strombezug wurde auf ├ľkostrom umgestellt.

2. Umstellung auf 100% ├ľkostrom

aus Wasserkraftwerken mit modernsten Umweltstandards f├╝r alle gemeindlichen Verbrauchsstellen (Strom f├╝r die Geb├Ąude und Stra├čenlaternen). Kamen f├╝r eine verbrauchte kWh Strommix vor der Umstellung 0,60 kg CO2 zur Anrechnung, reduzierte es sich nach der Umstellung auf Strom aus Wasserkraft auf 0,04 kg CO2.

Wie uns die Stadtwerke Elmshorn als unser Stromlieferant mitteilten, konnten dadurch im Jahr 2015 nur auf K├Âlln-Reisiek bezogen 76.500 kg CO2-Immissionen vermieden werden.

3. Umstellung der Stra├čenlampen auf LED und Austausch der Leuchtmittel in ├Âffentlichen Geb├Ąuden

Weitere Programme und deren F├Ârderungen halfen uns bei der Umsetzung unserer Ziele weiter, sei es bei der Umstellung von 70% unserer Stra├čenlaternen auf modernste LED-Technik oder der Austausch der Leuchtmittel in der Mehrzweckhalle, Schulsporthalle und im Gemeindezentrum.

4. Neubau eines Kindergartens als Energieplusgeb├Ąude

Nach der ersten abgerechneten Heizperiode 2015 unseres Zukunftskindergartens wurden alle Erwartungen weit ├╝bertroffen. Mit einem Ertrag aus der hauseigenen Photovoltaikanlage in H├Âhe von 48.515 kWh zu einem Gesamtverbrauch von 32.420 kWh f├╝r alle verbrauchten Energien des Geb├Ąudes, wurde ein Energie├╝berschuss von 49,6% erzeugt. Zur Beheizung des Geb├Ąudes wird Erdw├Ąrme (Geothermie) genutzt, dadurch ist das Geb├Ąude klimaneutral mit 0% CO2-Emission.

H├Ątte man nicht diesen Schritt in die Zukunft gewagt und nach den Vorschriften der damals g├╝ltigen Energieeinsparverordnung von 2009 das Geb├Ąude geplant und gebaut, w├╝rden von diesem Geb├Ąude j├Ąhrlich 32.000 kg CO2-Emissionen an die Umwelt abgegeben.

Wesentlicher Teil f├╝r einen positiven F├Ârderbescheid von EU-Mitteln in H├Âhe von 750.000,- ┬Ç war wohl der Ansatz, das Geb├Ąude eines Kindergarten als klimaneutrales Energieplushaus zu bauen. Nur durch diese hohe F├Ârderung war es der Gemeinde dann m├Âglich, das besondere Konzept in die Tat umzusetzen.

Birger Paulsen

Bauausschussvorsitzender

 
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