Umbauarbeiten in der Grundschule

Auf der Gemeinderatssitzung im Juni 2016 wurde der einstimmige Beschluss gefasst, die frei werdende Wohnung im Schulgebäude nicht wieder als Wohnung zu vermieten, sondern Räume für die Schulnutzung zu schaffen.

Hintergrund war der an stehende Bedarf für einen weiteren Klassenraum. Ein ehemaliger Klassenraum im alten Schulgebäude wurde seit einigen Jahren als Lehrerzimmer genutzt und bot sich nach entsprechenden Umbaumaßnahmen wieder als Klassenraum an. Das Lehrerzimmer sollte dann mit entsprechenden Nebenräumen, wie Besprechungszimmer, Zimmer für die Schulsozialarbeit, Kopierraum und Teeküche, in der freiwerdenden Wohnung von Frau Isidro entstehen. Angedachtes Zeitfenster für die Maßnahme waren 6 Wochen zur Vorbereitung und 6 Wochen für die Ausführung in den Sommerferien. Ein Versprechen, dass bis zum Schulanfang die Maßnahme umgesetzt werden kann, konnten wir als Bauausschuss nicht geben. Wir werden versuchen, wenigstens den Klassenraum fertig zu stellen, so unsere Aussage.

Es war dann auch äußerst schwierig, in den Sommerferien die entsprechenden Handwerker zu bekommen, zumal einige Firmen gar keine Aufträge für 2016 mehr annahmen. Der nächste Schock nach einer Ortsbesichtigung war, dass die gesamte Elektroinstallation einschließlich der nötigen Verteilungen zu erneuern war. Nichts entsprach mehr den heutigen Nutzungs- und Sicherheitsbedingungen. So ging es dann auch weiter, wie man es bei Altbauten kennt, der Maler will Tapeten entfernen und holt den Putz in Teilbereichen mit runter. Wir waren schon froh, dass die Mauersteine nicht noch am Putz klebten. Aber es ging dann zügig voran. Im neuen Klassenraum wurde eine Akustikdecke montiert, Wandverkleidungen entstanden und es wurde gespachtelt und gestrichen, ein Teppich verlegt und end gereinigt. Pünktlich zum Schuljahresbeginn wurde der Raum fertiggestellt.

Leider, obwohl fest zugesagt, kam die bestellte Wandtafel fast drei Wochen später, wegen angeblicher Lieferschwierigkeiten. Parallel begannen die Arbeiten in der ehemaligen Schulwohnung. Elektriker, Heizungsmonteure, Maurer, Trockenbauer, Tischler und Maler nahmen ihre Arbeiten auf und lieferten gute Arbeiten ab. Alle Beteiligten freuten sich darüber, dass die alten Holzdielenfußböden, die sich jahrelang unter Teppichböden versteckt hatten, nach entsprechenden Behandlungen wie Abschleifen und mehrfachem Versiegeln wieder im alten Glanz erstrahlten. Leider hatten einige Baustoffe, wie Türen und Zargen und auch Einbauteile für die Küche, längere Lieferzeiten, so dass eine Fertigstellung erst zum 20.09.2016 erfolgen konnte.

Großer Dank geht an das Architektenbüro Bley und Voss und an die ausführenden Firmen, die zuverlässig die Arbeiten in guter Qualität und termingerecht ablieferten. Besonderer Dank geht an Frau Friedrich, die in ihrer Funktion als kommissarische Schulleiterin die Maßnahme begleitete und auch in den Sommerferien immer zur Verfügung stand, wenn sie gebraucht wurde. Von ihr bekamen wir die positiven Rückmeldungen aus dem Lehrerkollegium. Alle freuen sich auf die neuen Räumlichkeiten.

Birger Paulsen

Bauausschussvorsitzender

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