Von Kölln-Reisiek nach Kiel –

mein Tag als Persönliche Referentin des Ministerpräsidenten

Seit 1992 gibt es den Verein „Schüler helfen Leben“. Jedes Jahr engagieren sich in ganz Deutschland rund 700 Schulen und etwa 80.000 Schüler, um die aktuellen Projekte mit dem „Sozialen Tag“ zu unterstützen. Das Geld, das die Schüler an diesem Tag verdienen, wird an Hilfsprojekte gespendet. Dieses Jahr geht das Geld an ein Frauenprojekt „Women’s Network: Gewalt ist keine Lösung“, in Albanien und an ein Programm für Flüchtlingskinder in Jordanien.

Auch ich, Janina Stiel (16) aus Kölln-Reisiek, habe in diesem Jahr den Verein „Schüler helfen Leben“ mit meiner Arbeit unterstützt. Durch eine Ausschreibung auf der Homepage kam ich in diesem Jahr an einen ganz besonderen Job. Ich durfte an diesem Tag den Job der Persönlichen Referentin von unserem Ministerpräsidenten Torsten Albig übernehmen.

Doch bevor der Tag beginnen konnte, bekam ich jede Menge Infos und eine Einladung in die Staatskanzlei, um Torsten Albig erst einmal in einem Gespräch vorher kennen zu lernen. Das Gespräch fand einen Tag vor dem Sozialen Tag statt. Die beiden Tage rückten immer näher und ich wurde immer aufgeregter. Und dann war es endlich soweit. Also kam ich einen Tag vor dem Sozialen Tag in die Staatskanzlei und traf zum ersten Mal Torsten Albig. Ich wurde in sein Büro geführt, der Schüler Kai Almstedt, Torsten Albigs persönliche Referentin Julia Klaasen und Mitarbeiter aus der Staatskanzlei waren dabei. Und dann haben wir uns nett unterhalten. Danach bin ich mit Frau Klaasen noch einen Kaffee trinken gegangen, um den Ablauf des nächsten Tages zu besprechen - unter anderem wie das mit den Kamerateam aus der Staatskanzlei am nächsten Tag abläuft.

Am nächsten Tag ging es endlich los. Zuerst wurde ich von einem Kamerateam interviewt. Dann kam Herr Paris, der Chauffeur, und bat mich ins Auto. Mit den Personenschützern holten wir Torsten Albig von zu Hause ab und dann ging es weiter nach Schleswig ins Schloss Gottorf zu einer Stiftungsratsitzung. Auf der Fahrt haben wir uns unterhalten und ich durfte mich in seine Akte einlesen. Auf Schloss Gottorf angekommen, wurden wir auch schon von unserem Kamerateam, das die ganze Zeit Bilder gemacht und uns gefilmt hat, und dem Vorstand empfangen. Dann ging es in den Sitzungsraum. Als Persönliche Referentin sollte ich Torsten Albig organisieren und immer dafür sorgen, dass er alle seine Unterlagen dabei hat. Ich nahm den Platz der Persönlichen Referentin ein. Da die Sitzung nicht öffentlich war, darf ich nicht weiter ins Detail gehen. Nachdem die Sitzung beendet war, warteten schon zahlreiche Kamerateams und Reporter auf uns, da wir mit anderen Schülern, die auf Schloss Gottorf arbeiteten, zusammentrafen. Als erstes ging es zu den Digitalisierungsarbeiten. Dort berichteten Schüler von ihrer Arbeit. Danach sind wir in die Restaurierungswerkstatt gegangen, wo uns gezeigt wurde, wie man Bilder restauriert. Zuletzt führte man uns in die archäologische Restaurierungswerkstatt, in der uns gezeigt wurde, wie man archäologische Funde restauriert.

Die ganze Führung über wurden wir von den Kamerateams und Reportern begleitet und interviewt. Diese Bilder und Interviews wurden alle ins Internet gestellt.

Und zum Schluss wurden wir dann von unserem Chauffeur, wieder abgeholt und sind zurück in die Staatskanzlei gefahren. In der Staatskanzlei wurde ich noch nett verabschiedet und dann war der Tag für mich zu Ende.

Ich fand den Tag großartig und interessant. Für mich war das ein toller Einblick in den Beruf der Persönlichen Referentin des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein.

Janina Stiel

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